Zwerndorfer Marchdrama: zwischen Fischer und Bootsfahrern

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ZWERNDORF/KORNEUBURG (mr). Das Überfahren einer vor einer Anglerhütte ausgelegten Angelschnur durch einen zusammengebundenen Verband von zwei Booten hatte schwerwiegende Folgen: Ein flussabwärts vom Ufer aus angelnder Zwerndorfer soll die Bootsinsassen (zwei Slowaken samt Freundinnen) als "kommunistische Zigeunerschweine" beschimpft haben. Diese sollen ans Ufer gestürmt, den 55-jährigen Zwerndorfer mit einer Pistole und einem Messer bedroht und ihn in die Flucht geschlagen haben. Seine im Stich gelassene Anglerausrüstung sollen sie lt. Strafantrag in die March geschmissen haben und sodann weitergefahren sein. Zunächst behaupteten beide Slowaken, sie hätten gar nicht das österreichische Ufer betreten, gaben ihr Leugnen nach Vernehmung zweier unbeteiligter Zeugen aber auf. Diese hatten nämlich eine Rangelei zwischen ihnen und dem Fischer auf österreichischer Seite beobachtet. Allerdings soll weder ein Messer, noch eine Faustfeuerwaffe im Spiel gewesen sein.
Da der Hauptzeuge aus Zwerndorf (dem Vernehmen nach eine schillernde PePersönlichkeit) nicht zur Hauptverhandlung erschienen war, musste diese vertagt werden.

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