Brand in Zistersdorf
Die Grünen fordern Maßnahmen

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24 Feuerwehren mit mehr als 120 Mann rückten zum Großbrand auf der Mülldeponie in Zistersdorf aus. Diese sorgte bereits im Vorfeld für Aufregung.

BEZIRK. Wie die Bezirksblätter Gänserndorf gestern berichteten, kam es kurz vor 9 Uhr am in einer Mülldeponie in Zistersdorf zu einem Großbrand mehrerer Müllberge. Die 24 ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand zwar schnell in den Griff bekommen, doch die Glutnester unter den Müllmassen bereiteten den Helfern noch einiges an Arbeit. Eine defekte Gasflasche dürfte laut Polizei eine Explosion ausgelöst haben.

Mehr als neun ganze Stunden lang  zerteilten die Feuerwehrleute zahlreiche Müllberge, um die Glutnester ebenfalls zu löschen. Durch die starke Geruchs- und Rauchentwicklung gestalteten sich die Arbeiten besonders schwierig, wie das Bezirksfeuerwehrkommando Gänserndorf berichtet.

Warnung für Anrainer in Gösing

Darum mussten die Helfer auch mit schweren Atemschutzgeräten anrücken, um die Glutnester zu beseitigen. Die Anrainer rund um die Mülldeponie im Ortsteil Gösing wurden gebeten, die Fenster zu schließen und das Haus, wenn möglich, nicht zu verlassen. Gefahr bestand für die umliegenden Anwohner jedoch während des gesamten Einsatzes nicht.

Grüne fordern Maßnahmen

"Seit Stunden brennt der Müll außerhalb der dafür vorgesehenen Brennkammer in der Müllverbrennungsanlage in Zistersdorf. Sämtliche Feuerwehren der Umgebung sind mit Atemschutz im Einsatz. Die Bevölkerung ist weiterhin uninformiert und ungeschützt. Niemand weiß, welche Giftstoffe aktuell in konzentrierter Form in der Großgemeinde Zistersdorf in der Luft sind." – Beate Kainz /  Bezirkssprecherin Die GRÜNEN

Nun meldeten sich auch die Gänserndorfer Grünen durch die Bezirkssprecherin Beate Kainz zu Wort. Denn bereits im Vorfeld kritisierten sie die mangelnde Informationslage rund um die Müllverbrennungsanlage in Zistersdorf.

"Im Normalbetrieb gibt es keine Informationen zu den Giftstoffen die dort tagtäglich an die Bevölkerung abgegeben werden", erklärt Fraktionssprecherin Beate Kainz.

Werte nicht öffentlich verfügbar

Die Betreiber der Anlage messen die Rauchgase, so Kainz, doch die Daten werden nicht für die Bürger zur Verfügung gestellt. Kainz erneuert ihre Forderung an die Betreiber der Müllverbrennungsanlage, die Abgaswerte der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

"Und wir erinnern das Land Niederösterreich an seine Verpflichtung zur Luftgütemessung im Raum Zistersdorf, um die Bevölkerung auch in solchen Ausnahmesituationen schützen zu können", erklärt Kainz.

Autor:

Thomas Pfeiffer aus Gänserndorf

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