Drei Orther öffnen ihre Türen

Annemarie Fuchs lud zum Asyltreffen. Ulli Chlan wird zur Schnittstelle für alle Hilfsbereiten.
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ORTH. Gleich drei Freiwillige meldeten sich: Ja, wir wollen Flüchtlinge in unseren Häusern unterbringen. Damit war Orth weiter im Thema fortgeschritten als man ursprünglich dachte.
Annemarie Fuchs, die Leiterin des Arbeitskreises für Integration, lud Interessierte zu einem Treffen in das Orther Gemeindeamt. Überparteiisch und neutral wurde diskutiert, was Orth als Gemeinde und was jeder einzelne zur Entspannung der Asylfrage beitragen könnte. Bürgermeister Johann Mayer stellt die politische Ausrichtung klar: "Es ist eine zutiefst menschliche Aufgabe zu helfen." Bei einigen im Saal kamen Erinnerungen hoch. Manche waren selbst Flüchtlingskinder, andere haben schon im Jugoslawien Krieg ihre Türen und Herzen geöffnet.

Ressourcen bündeln

Gemeinsam erörterte man die Fragen, welche Quartiere zur Verfügung stehen, wen man ansprechen muss, wie man die Menschen in Orth integrieren kann, wer Deutschkurse anbieten könnte. In einer Liste wurden Namen und Hilfsschwerpunkte gesammelt. Ulli Chlan, die bereits Erfahrungen bei der Starthilfe für Asylsuchende in Gänserndorf gesammelt hat, bot sich als Schnittstelle für Unterstützer an.
Denn es sei wichtig, dass sich auch die Gastgeber nicht alleingelassen fühlen, sondern eingebettet in einem Betreuungsstab, waren sich die Anwesenden sicher.
RFJ-Obmann Markus Ripfl fand mit seinen Anliegen kein Gehör und verließ das Gemeindeamt, wie schon zuvor beim Asyltreffen in Deutsch-Wagram, nach einer Stunde. "Es ist wichtig eine postive Grundstimmung hinaus zu tragen", fasste der Bürgermeister den Abend zusammen.

Hotline des Innenministeriums

Interessenten können sich kostenlos aus allen Netzen unter 0800-23 00 90 oder per E-Mail unter quartiersuche@bmi.gv.at an das Bundesministerium für Inneres wenden.
Informationen zur Quartiervergabe, Mindeststandarts, Musterverträgen und vieles mehr finden Sie unter
http://www.noe.gv.at/Gesellschaft-Soziales/Soziale-Dienste-Beratung/Fluechtlingshilfe/Grundversorgung.html

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