Bildungshungrige Bauern

v.l. 1. Reihe:
Ing. Christine Zimmermann (Obm.-Stv. Landesverband Bäuerliche Direktvermarktung), Obm. LKR Andreas Ehrenbrandtner, Elisabeth Neuner (Bio Forschung Austria), Vizepräs. Otto Auer, Eva Hagl-Lechner (ZLG ZAM, aus Judenau), GF DI Johann Schlögelhofer, Elisabeth Muck (ZLG Urlaub am Bauernhof, aus Kapelln), Martin Gabler (Niederösterreichische Versicherung)
 
v.l. 2. Reihe:
Ing. Josef Kaltenböck (Österr. Hagelversicherung), Mag. Agnes Gössinger (Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien), Johannes Steiner (ZLG
  • v.l. 1. Reihe:
    Ing. Christine Zimmermann (Obm.-Stv. Landesverband Bäuerliche Direktvermarktung), Obm. LKR Andreas Ehrenbrandtner, Elisabeth Neuner (Bio Forschung Austria), Vizepräs. Otto Auer, Eva Hagl-Lechner (ZLG ZAM, aus Judenau), GF DI Johann Schlögelhofer, Elisabeth Muck (ZLG Urlaub am Bauernhof, aus Kapelln), Martin Gabler (Niederösterreichische Versicherung)

    v.l. 2. Reihe:
    Ing. Josef Kaltenböck (Österr. Hagelversicherung), Mag. Agnes Gössinger (Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien), Johannes Steiner (ZLG
  • Foto: LK NÖ/Posch
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

„Bildung ist auch in der Landwirtschafft eine der wichtigsten Ressourcen. Die niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern wissen genau, für eine positive Zukunftsentwicklung sind Know-how und Know-why die wichtigsten Kriterien – nicht von ungefähr investierten sie in der vergangenen Bildungssaison gemeinsam 67 Jahre (588.320 Stunden) in Weiterbildung,“ zeigt sich LK NÖ-Vizepräsident Otto Auer erfreut und gratuliert den erfolgreichen Absolventen.
Mit 106.000 Teilnehmern an den rund 3400 Bildungsveranstaltungen zieht das LFI Niederösterreich eine durchwegs positive Bilanz über die Saison 2013/14. Besonders erfreulich: Die Zertifikatslehrgänge als Premiumprodukte des LFIs, werden von Jahr zu Jahr beliebter: 30% mehr Teilnehmer, konkret 271 Personen haben mindestens 80 Unterrichtseinheiten (inklusive einer Abschlussarbeit und –präsentation) in 14 verschiedenen Zertifikatslehrgängen, absolviert. (Siehe Tabelle 1)
„Die Landwirtschaft schafft es, sich immer wieder gut auf neue Umfeldbedingungen einzustellen. Doch diese Veränderungen fordern den Bäuerinnen und Bauern ab, laufend am Puls der Zeit zu sein. Unsere Bildungsangebote leisten hier einen zentralen Beitrag,“ stellt der Obmann des LFI Niederösterreichs, Andreas Ehrenbrandtner fest und ruft dazu auf, sich auch im nächsten Winter mit der unerschöpflichen Ressource „Bildung“ auszustatten.

Tabelle 1: AbsolventInnen der LFI Zertifikatslehrgänge 2013/2014

Bodenpraktiker Ackerbau: 45
Bäuerliche Direktvermarktung: 16
Urlaub am Bauernhof: 11
Kräuterpädagogik (2 Lehrgänge): 46
Obstbaumwärter/in: 23
Edelbrandsommeliere/iére: 15
Seminarbäuerinnen: 13
Schule am Bauernhof: 19
ZAM - Professionelle Vertretungsarbeit –Bäuerinnen zeigen Profil: 7
Gartenbäuerin: 17
Reitpädagogische Betreuung: 13
Bodenpraktiker Grünland: 14
Bio-Weinbau: 18
Errichtung von Trockensteinmauern: 14

SUMME AbsolventInnen 2013/14: 271

Hintergrundinformation LFI NÖ

Das Ländliche Fortbildungsinstitut ist die Bildungseinrichtung der Landwirtschaftskammer und zählt zu den größten im ländlichen Raum. Interessierte finden jährlich ein umfassendes und flächendeckendes Aus- und Weiterbildungsangebot vor. Neben fachlichen Schulungen werden auch Kurse im Bereich Persönlichkeitsbildung, Gesundheit und Umweltschutz angeboten. Seitens der Landwirte ist die Nachfrage nach Kursen zu den spezifischen Themen Tierhaltung oder Pflanzenbau, Unternehmensführung, EDV, Einkommenskombination, Direktvermarktung und Urlaub am Bauernhof besonders groß.

Autor:

Karina Seidl-Deubner aus Mistelbach

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