Domoferm Gänserndorf: qualifiziertes Personal und Straßen gefragt

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GÄNSERNDORF. Als "Vorzeigebetrieb" im Bezirk Gänserndorf bezeichnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner Domoferm, den Spezialisten für Stahltüren und Zargen. Im Rahmen der Regionswoche hatte sie heute, Montag die Firma besucht und sich von den vollen Auftragsbüchern überzeugt. "Der Konjukturmotor läuft auf Hochtouren", zeigt sie sich zufrieden und präsentiert erfreuliche Zahlen für Niederösterreich. Seit 2011 verzeichnet man den höchsten Rückgang an Arbeitslosen, im Bezirk sind das 2,8 Prozent und zugleich einen Beschäftigungshöchststand.
Das Hauptproblem in Sachen Arbeitslosigkeit ist nicht der Mangel an Arbeitsplätzen, sondern, das bestätigt auch Domoferm-Geschäftsführer Walter Karger, der Mangel an qualifiziertem Personal: "Wir können daher nicht alle Stellen mit Personal aus der Region besetzen, zugleich ist aber die schlechte Verkehrsanbindung des Standorts Gänserndorf eine weitere Hürde."
Mikl-Leitner sieht bei beiden Themenbereichen Handlungsbedarf. Dem steigenden Bedarf an Fachkräften für Technik, Gewerbe und IT will das Land mit Ausbildungsschwerpunkten gerecht werden. Zudem fließen mit dem Territorialbeschäftigungspakt 1,3 Millarden Euro in den Arbeitsmarkt des Landes. Mit diversen Maßnahmen sollen Jobsuchende wieder in die Arbeitswelt integriert werden. Zum Thema Straßenverkehr nimmt Mikl-Leitner die Bundesregierung in die Pflicht: "Ich fordere eine Beschleunigung der Verfahren der Verkehrsinfrakstruktur. Es kann nicht sein, dass wichtige Projekte jahrelang blockiert werden." Landtagsabgeordneter René Lobner hakt ein: "Die Verkehrssituation ist das größte Manko für die Wirtschaft des Bezirks."

Zur Sache

Im Bezirk Gänserndorf sind 7057 Firmen registriert, heuer wurden 479 neu gegründet. In der Bezirkshauptstadt haben sich heuer 13 neue Betriebe angesiedelt.

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