Globale Welt der Jugendjobs

Alfred Walbert informiert über die Jugendarbeit des AMS Gänserndorf.
  • Alfred Walbert informiert über die Jugendarbeit des AMS Gänserndorf.
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BEZIRK. Klare berufliche Vorstellungen oder noch auf der Suche nach dem Sinn des (Arbeits-)Lebens - die Berufs- und Jobsuche ist für Gänserndorfs Jugend eine Herausforderung. Zum einen werden seit fünf Jahren stetig negative Zahlen vom Arbeitsmarktservice gemeldet, die Zahl der Arbeitslosen steigt. Zum anderen wächst der Leistungsdruck, die Ausbildungsanforderungen steigen.
Dennoch kann das AMS Gänserndorf gerade im Berich Jugendarbeitslosigkeit konstante Daten vorweisen. "Wir haben mehr Angebot für junge Menschen", informiert AMS-Gänserndorf-Chef Alfred Walbert.

Poly und mehr

100 überbetriebliche Ausbildungsplätze, 36 ganzjährig belegte Plätze in der Jobwerkstätte, 200 Schulungsplätze für die Begleitung zur Lehrabschlussprüfung und 70 Schulklassenberatungen: Das ist die Bilanz des AMS Gänserndorf für das Jahr 2015.
Berufsberatung nehmen sehr viele Schüler des Polytechnikums in Anspruch, "aber Interesse besteht quer durch alle Schultypen", sagt Walbert.
Die Anforderungen an die zukünftigen Jobanwärter steigen, der klassische Bürojob mit Handelsschulabschluss ist am Arbeitsmarkt kaum noch gefragt. "Mit Fachhochschule, Auslandserfahrung, Fremdsprachen und soziale Fähigkeiten wie Kommunikations- und Teamfähigkeit können die jungen Leute punkten", weiß Walbert, der auch die Schattenseiten der Globalisierung sieht: "Die Jugend hat mehr Möglichkeiten, theoretisch steht ihr die Welt offen, doch damit müssen die jungen Leute Verantwortung übernehmen." Fehlt die Reife oder der familiäre Rückhalt sind die Jugendlichen überfordert.
Das Thema Flüchtlinge ist beim AMS Gänserndorf noch nicht angekommen. Ungefähr 200 Asylwerber leben im Bezirk, nur jene, die Flüchtlingsstatus erlangen, dürfen sich am Arbeitsmarkt melden. "Wir planen in Niederösterreich einen Kompetenzcheck ähnlich wie er in Wien stattfand", informiert Walbert, der davon ausgeht, dass der Großraum Wien - und damit der Süden des Bezirks - aufgrund seiner Infrastruktur für viele Flüchtlinge als Wohnort interessant werden wird.

Autor:

Ulrike Potmesil aus Gänserndorf

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