Business Brunch
"So sind wir nicht, das tun wir nicht"

Prokurist und Verkaufsleiter Andreas Obetzhauser von Mazda Vock & Seiter im Gespräch mit Redaktionsleiter Thomas Pfeiffer
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DEUTSCH-WAGRAM. Wir haben den Verkaufsleiter und Prokuristen des Mazda Autohaus Vock & Seiter aus Deutsch-Wagram zu einem Business Brunch gebeten und ihm einige Fragen gestellt.

Bezirksblätter: Wie ist es für Sie in einem Familienunternehmen zu arbeiten und was zeichnet das „familiäre“ auch aus?

ANDREAS OBETZHAUSER: Das Autohaus Vock & Seiter gibt es bereits seit dem Jahr 1887 und besteht heute in der fünften Generation. Das "Familienunternehmen" merkt man vor allem daran, dass die Geschäftsleitung immer greifbar ist. Begegnungen mit allen Mitarbeitern passieren immer auf Augenhöhe. Ich bin selbst schon seit  30 Jahren im im Betrieb und könnte mir nichts besseres vorstellen.

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie Verkaufsleiter und Prokurist bei Mazda Vock&Seiter wurden?

Begonnen habe ich mit einer Lehre als KFZ-Mechaniker in der Werkstatt von Vock & Seiter. Nachdem ich meine Lehre abgeschlossen hatte, absolvierte ich den Zivildienst und bin gleich wieder zurück ins Unternehmen gekommen. Dort habe ich allerdings nicht in der Werksatt weitergearbeitet sondern wurde im Verkauf geschult.    

Muss man als Autoverkäufer auch manchmal etwas schummeln um einen Kunden endgültig vom Kauf eines Wagens zu überzeugen?

So sind wir nicht, das tun wir nicht. Wir drücken niemanden was aufs Auge und quälen die Leute auch nicht. Ich bin mir sicher, dass das ein großer Punkt unseres Erfolgsrezepts ist. Lieber verkaufe ich ein  Auto weniger als das ich eine schlechte Nachrede habe. Vergangenes Jahr waren wir der viertgrößte Mazdahändler in gesamt Österreich von über 90 Händlern an den Verkaufszahlen gemessen. Der Weg stimmt also - da müssen wir nicht schummeln.  

Welche Änderungen können Sie persönlich auf den heutigen Automarkt feststellen im Gegensatz zu früher?

Viele potenziellen Autokäufer denken darüber nach sich ein elektrobetriebenes Fahrzeug anzuschaffen. Der Hype um diese Fahrzeuge hält derzeit an. Die Leute überlegen, trauen sich aber noch nicht und haben Bedenken bezüglich der Reichweite, dem tatsächlichen CO2 Ausstoß etc. Immerhin gibt es auch immer mehr Kritik an den Elektrofahrzeugen. Wir selbst starten im dritten Quartal mit einem elektronischen Mazda. Die Anschaffung wäre aber individuell zu überdenken. 

Ist das Internet für Autoverkäufer eher Fluch oder Segen? Immerhin wissen die meisten Kunden schon alles rund um die Fahrzeuge?

Als Großhändler wie wir einer sind ist es eigentlich eher ein Segen. Aber es stimmt: Die Kunden kommen schon wesentlich informierter als früher ins Autohaus. Wenn sich einer für ein bestimmtes Modell interessiert ,weiß er oft schon mehr Details als der Autoverkäufer selbst.

Wie sieht der Blick in die Zukunft von Mazda Vock & Seiter in Deutsch-Wagram aus?

Den österreichischen Automarkt kann man schlecht vorhersehen. Derzeit funktioniert es sehr gut für uns. So soll es weitergehen. Die Zahlen stimmen, wir haben viele treue Stammkunden die auch von weit weg extra zu uns kommen und sich von uns beraten und betreuen lassen und besonders wichtig ist es uns als Familienunternehmen auch die bestehenden Mitarbeiter zu halten. Auch platzmäßig sind wir schon sehr an die Grenze gestoßen und wir planen derzeit einen Zubau für ein weiteres Reifendepot.

Derzeit spricht alles vom neuen Mazda CX30 - sind sie ihn selbst schon probegefahren? Was unterscheidet dieses Modell von anderen?

Ja, klar! Wir haben für dieses Modell auch extra eine Produktschulung erhalten. So einen Verkaufsstart wie beim Mazda CX30 hatten wir schon lange nicht mehr. Er besticht vor allem durch seine Kompakten Abmessungen,  ein wirklich tolles Design und einer super Ausstattung zu einem fairen Preis.

Herr Obetzhauser, nur mal angenommen, Ihr bester Freund käme in Ihr Autohaus und wollte einen Wagen kaufen. Was würden Sie ihm empfehlen?

Definitiv einen Benziner. Sollte jemand wesentlich mehr Kilometer fahren dann eventuell einen Diesel, aber in erster Linie bestimmt einen Benziner. Vom Modell her selbst kann ich das jetzt schlecht beurteilen. Da hat jeder Kunde so seine eigenen Vorstellungen. 

#WordRap

Mein schönstes Frühstück... war sicher in Amerika am Huntington Beach.
Am wichtigsten ist mir… meine Familie.
Meine größte Herausforderung war... Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen.
Mein nächstes Ziel ist… ein wiederholter Urlaub in Florida.
Meine persönliche Stärke ist... Ehrgeizig, Pflichtbewusst und Pünktlich sein.
Wenn ich nochmals von vorne anfangen müsste… würde ich es wieder so machen. ich sehe in meinem Lebenslauf kleinen Fehler.

Autor:

Thomas Pfeiffer aus Gänserndorf

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