Kooperation Shell und Bundesforste in Eckartsau
Wenn ein Ölkonzern Bäume pflanzt

 Rudolf Makoschitz (Bürgermeister Eckartsau), Astrid Adamek (Leiterin Tankstellengeschäft Shell Austria), Gert Seybold (Vorsitzender der Geschäftsleitung Shell Austria), Gerald Oitzinger (Betriebsleiter Österreichische Bundesforste)
  • Rudolf Makoschitz (Bürgermeister Eckartsau), Astrid Adamek (Leiterin Tankstellengeschäft Shell Austria), Gert Seybold (Vorsitzender der Geschäftsleitung Shell Austria), Gerald Oitzinger (Betriebsleiter Österreichische Bundesforste)
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  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

ECKARTSAU. Als Ausgleichprojekt wird die Kooperation des Ölkonzerns Shell  mit den Bundesforsten in Eckartsau bezeichnet. Kunden können ab dem 7. Oktober 2020 freiwillig 1Cent pro Liter Treibstoff zahlen, um ihre CO2-Emissionen zu kompensieren. Zudem unterstützt Shellein 1,1 Hektar großes Forstprojekt in der Gemeinde Eckartsau.
Mit dem freiwilligen Zuschalg von einem Cent werden die CO2-Emissionen, die durch den Verbrauch von Benzin und Diesel entstehen, über Emissionsgutschriften ausgeglichen. Shell selbst übernimmt dabei die Kosten des CO2-Ausgleichs für die Herstellung und den Vertrieb des Treibstoffs. Im Zuge des neuen Angebots ist Shell zudem eine Partnerschaft mit der ÖsterreichischenBundesforsten AG (ÖBf) eingegangen und unterstützt damit ein lokales Forstprojekt in Eckartsau.
Marchfeld ist mit nur 13 Prozent Waldbestand eines der waldärmsten Gebiete Österreichs. Auf einer Fläche von 1,1Hektar werden nun Waldflächen verjüngt beziehungsweise einer Bestandsumwandlung unterzogen. Ziel ist die Entstehung ökologisch wertvoller und klimatisch angepasster Wälder. Dieses Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren und startet im Herbst 2020.

Bäume werden im Herbst gepflanzt

„Wir begrüßen das Investment von Shell in unser Forstprojekt im Marchfeld“, sagt Gerald Oitzinger, Betriebsleiter der Österreichischen Bundesforste AG. „Ziel ist, dass in dieser vergleichsweise waldarmen Region ökologisch wertvolle und klimatisch angepasste Wälder herangezogen werden. Und es geht direkt los: Die ersten Bäume werden bereits diesen Herbst gepflanzt.“

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