Zu wenig Regen: unterdurchschnittliche Ernte 2018 im Bezirk Gänserndorf

Bezirksbauernkammer-Obmann Manfred Zörnpfenning.
  • Bezirksbauernkammer-Obmann Manfred Zörnpfenning.
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  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

BEZIRK. Zu trocken, zu heiß. Für die Feldfrüchte war die Witterung im Frühling und Sommer suboptimal. "Seit Ende März sind die Temperaturen zu hoch und der dringend notwendige Regen Ende April bis Mitte Mai blieb aus", informiert Bezirksbauernkammer-Obmann Manfred Zörnpfenning. Die Getreidernte im Bezirk liegt bei der Menge im unterdurchschnittlichen Bereich bei der Qualität im Durchschitt. "Eiweißgehalt und Größe sind dank des Regens im Juni in Ordnung", sagt Zörnpfenning.
Der Mais hatte im Frühjahr von der Wärme profitiert, doch der Sommer war auch für ihn zu trocken und die Zwiebel wiederum ist durch den Juni Regen zum Teil vom Mehltau befallen.
Am schwierigsten ist die Situation für die Rübenbauern. 54 Prozent der Rübenfläche sind im Bezirk durch den Rüsselkäfer, der im Frühjahr die Jungpflanzen aufgefressen hatte, verloren gegangen. "Die Kampagne in Leopoldsdorf ist zwar gesichert, wie wird aber extrem kurz ausfallen", weiß der Bezirksbauernkammer-Obmann.

Gutes Rotwein-Jahr

Die Gänserndorfer Winzer können dagegen nicht über die Wärme klagen, die Lese hat bereits - gute drei Wochen früher als üblich - begonnen. "Die Rotweine werden heuer super", verspricht Zistersdorfs Weinbauverbands-Obmann Werner Zirnsack und ergänzt: "Der Most darf wegen der Witterung heuer angesäuert werden." In den nächsten zwei, drei Wochen sollte die Hitze allerdings zu Ende gehen, sonst könnte die Holzreife schwierig werden, meint der Winzer. Schon bemerke man an den Stöcken Trockenstress.

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