30.10.2017, 14:35 Uhr

6 Ordnerboxen zur Einsicht für Bürger

Die Einsicht vieler Bürger ist, das nicht einzusehen. (Foto: Ertl)

Der nächste Schritt am Instanzenweg zur Weinviertelleitung ist getan. Die Gegner leisten weiter Widerstand.

WEINVIERTEL (ks). Dicht war es nicht, das Gedränge an den Gemeinden. Das Protokoll der Umweltverträglichkeitsprüfung der Weinviertelstromleitung lag in allen 30 Anrainergemeinden auf. Quer durch die Bezirke Mistelbach, Gänserndorf und Korneuburg führt die Trasse der 380-kV-Freileitung. Sie soll die bestehende 220-kV-Leitung von Neusiedl nach Bisamberg ersetzen. Gegner des Projekts, die drei Bürgerlisten "Pro Erdkabel", forderten die Hochspannungsstromleitung in die Erde zu verlegen, anstatt sie kostengünstiger über Land zu führen.
Während der Auflagefrist der Unterlagen war es den Betroffenen möglich, Einsicht in die Geschehnisse der öffentlichen Umweltverträglichkeitsprüfung zu nehmen und gegebenenfalls Einsprüche zu erheben. Dafür standen in jeder Gemeinde sechs Kartonboxen mit Unterlagen bereit. Zusammenfassung gibt es keine. Verhandlungsleiter Paul Sekyra bestätigt, dass Eingaben gemacht wurden, die aber bereits Verhandeltes zum Inhalt hatten. Bürgerinitiativen-Sprecherin Carmen Schranz verspricht, alle Instanzen zu durchlaufen.
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