31.01.2012, 00:00 Uhr

Gänserndorf im Jahr 2030: um 5000 Einwohner mehr

Die Stadt mit Blick Richtung Westen. Hinter dem Rathaus soll eine neue Wohnsiedlung entstehen. (Foto: Stadtgemeinde Gänserndorf)
¶ GÄNSERNDORF. Die Schulen zu klein, Kindergärten mit Wartelisten und verstopfte Straßen: Die Bezirkshauptstadt platzt aus allen Nähten.
Die Infrastruktur Gänserndorfs muss im großen Stil erweitert und verbessert werden – das ist den Politikern der Bezirkshauptstadt klar. Bürgermeister Robert Michl will an mehreren Punkten ansetzen. Denn aus den 8000 Einwohner zur Jahrtausendwende wurden bis 2011 über 10.000 und die Stadt wächst im Jahr um durchschnittlich 200 Bürger.
2030 würden laut Hochrechnung fast 15.000 Einwohner in Gänserndorf leben. Ein Stadtplanungskonzept ist dringend notwendig. Denn wie schnell und wo die Stadt tatsächlich wächst, hängt von der Siedlungsplanung ab. „Für das neue Wohngebiet bei der Scheunengasse gibt es bis Ende 2012 einen Baustopp. Hier könnten sich 1500 bis 6000 Menschen ansiedeln“, erklärt Michl. Wobei 6000 für den Stadtchef eher ein Schreckensszenario ist. Er möchte moderates Wachstum und will den Siedlungsbau eindämmen. „Mit 15.000 Einwohnern sollte das maximale Wachstum erreicht sein“, meint er.
Denn mit dem Zuzug ­kommen eine Menge Investitionen auf die Stadt zu. Von der Einmündung des S8-Zubringers auf die B8 West ist eine Westumfahrung bis zur ­Schönkirchener Straße ge­plant. Diese könnte später bis zur Protteser Straße verlängert werden.
Eine zweite Volksschule ist ebenso in Planung, wie der Bau eines neuen Kindergartens. Die Kläranlage wird derzeit erweitert – auf eine 18.000 Einwohner-Kapaizität.
Ulrike Potmesil
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.