27.11.2017, 16:26 Uhr

Groß-Enzersdorfer Stadtmauer soll erhalten bleiben

Franz Beicht, Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec, Vizebürgermeister Michael Paternostro, Doris Schön und Karl Scherzer vor der restaurierten Musterfläche.  (Foto: Heinrich)
GROSS-ENZERSDORF. Erbaut 1396 und 1870 Metern lang, ist die Stadtmauer von Groß-Enzersdorf eine der längsten mittelalterlichen Stadtmauern in Niederösterreich. Der Zahn der Zeit nagt auch an diesem historischen Gemäuer, deshalb führte die Stadt Groß-Enzersdorf gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt und dem Land Niederösterreich bauhistorische Untersuchungen zur Zustandserhebung der Stadtmauer durch. Gemeinsam mit Restaurator Karl Scherzer, Denkmalforscherin Doris Schön und Franz Beicht vom Bundesdenkmalamt konnten Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec und Vizebürgermeister Michael Paternostro jetzt eine nach der Bestandsaufnahme restaurierte Musterfläche in Augenschein nehmen.
Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec über die Initiative zur Erhaltung der Groß-Enzersdorfer Stadtmauer: „Die Stadtmauer ist ein sichtbares Zeugnis der historischen Bedeutung unserer Stadt und soll durch restauratorische Maßnahmen erhalten bleiben. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Experten des Bundesdenkmalamtes und den beauftragten Fachleuchten können notwendige Restaurierungsarbeiten mit äußerster Sorgfalt und professionell durchgeführt werden, damit dieses Juwel unserer Stadt für die Nachwelt erhalten bleibt“.
Das wertvolle kulturelle Erbe der Stadtmauer zeugt noch heute von kriegerischen Ereignissen und vom Leben der Bürger in den befestigten Städten. Ein 45minütiger Spaziergang entlang des Promenadenweges um die Stadtmauer, die fast vollständig erhalten den Stadtkern umschließt, lässt Groß-Enzersorfs Geschichte wieder lebendig werden.
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