23.11.2016, 17:18 Uhr

Maustrenk: Reflektoren sollen Wild und Autofahrer schützen

Die Montage der Reflektoren erfolgte durch die Mitglieder der Jagdgesellschaft Maustrenk, Alfred Wiesing jun., Karl Steinmayer und Leopold Steinmayer. (Foto: privat)
MAUSTRENK. Die unerfreulichen Rekordzahlen im Bezirk sollen bald Geschichte sein: 2015 starben 1622 Stück Rehe, 29 Stück Rotwild und 93 Stück Schwarzwild auf den Straßen. Die Jagdgesellschaft Maustrenk montierte nun im Zuge des Projekts „Wild und Verkehr“ Wildreflektoren auf einer Strecke von 4,8 Kilometern.
Aufgrund der Höhe der Fallwildstücke bezogen auf die Fläche der Katastralgemeinde, wurde die Jagdgesellschaft Maustrenk für das Projekt „Wild und Verkehr“ seitens der Universität für Bodenkultur Wien und der Landesregierung mit Unterstützung des Niederösterreichische Landesjagdverbandes ausgewählt.
Durch die blauen Wildreflektoren wird das Licht der herannahenden Fahrzeuge bei Dunkelheit in das Feld projiziert, wodurch das Wild vor den Autos gewarnt wird. Dadurch werden, wie bereits durch zahlreiche Erfahrungswerte bestätigt, die Wildunfälle um 50 Prozent reduziert. Nicht nur die Reduktion des Fallwildes ist der Jagdgesellschaft Maustrenk ein Anliegen, sondern auch die dadurch resultierende verbesserte Verkehrssicherheit der Bevölkerung.
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