05.01.2018, 20:42 Uhr

Novum beim Sternsingen in Spannberg

(Foto: PGR Edith Wiesinger)
Spannberg: (repl) | In der ersten Woche im Jänner sind im Ort wieder die Sternsinger unterwegs, um jeden Haushalt zu besuchen. Die Zeichen "20 - C + M + B - 18" stehen für "Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus". Der Segenswunsch am Türstock gibt jedem Menschen, der ein- und ausgeht, ein "Gott ist mit Dir" mit auf den Weg und begleitet durch das ganze Jahr.
In Spannberg wird das Sternsingen seit 1965 praktiziert. Damals erstmals unter dem Pfarrer P. Eberhard Gerlich (†1979). Neu ist heuer, dass zwei der vier Gruppen aus Erwachsenen bestehen. Aber auch Kinder und Jugendliche gehen weiterhin durch den Ort, um Spenden für die Mission zu sammeln.

Geschichte des Sternsingens

Als Sternsinger bezeichnet man eine Gruppe von Menschen – meist Kinder –, von denen dem Brauchtum gemäß drei als die Heiligen Drei Könige verkleidet sind. Sternsingergruppen ziehen in der Zeit von Weihnachten bis zum Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Jänner durch die Gemeinde, bringen an den Türen von Häusern und Wohnungen den Sternsingersegen an, inzensieren mit Weihrauch und sammeln auch Geld für wohltätige Zwecke. Diese Tradition ist seit dem 16. Jahr­hun­dert nachweisbar.

Sternsingen in Österreich

In Österreich findet das Sternsingen heute vorrangig von katholischen Gemeinden organisiert statt. Die Sternsinger sind oft Kinder und Jugendliche, heute meist in Begleitung eines Erwachsenen, die nach der Aussendung in der Weihnachtsoktav bis zum Dreikönigsfest am 6. Jänner, gegebenenfalls auch noch am folgenden Wochenende, als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus ziehen. Traditionell und der christlichen Ikonographie folgend ist einer der Sterndeuter als Mohr verkleidet.
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