21.03.2017, 09:21 Uhr

Rettung für Hund und Katz

Furchtlose Patienten: Flo, Jack und Honey mit Tierärztin Susanne Pirsak.
BEZIRK (up). Wir leiden mit, wenn Kater Charly humpelnd nach Hause kommt oder Rex sich beim Spielen an den Lefzen verletzt. Im vierten Teil der Serie "Mein bester Freund" haben die Bezirksblätter in der Tier-Tagesklinik Zistersdorf über die häufigsten Verletzungen und Tipps für Erste Hilfe gesprochen.
Rattengift ist die häufigste Ursache für einen Notfall. Tierärztin Susanne Pirsak arbeitet in der Tier-Tagesklinik Zistersdorf und informiert über klassische Unfälle und wie sie zu vermeiden sind. Oft wurde das Gift von den Tierbesitzern selbst ausgelegt. "Deswegen immer beachten, dass es auf keinen Fall für Ihr Haustier zugänglich ist", warnt Pirsak. Rattengift hemmt die Blutgerinnung, was zu inneren Blutungen führen kann, die sehr spät - oft zu spät - erkannt werden. Auch Schneckenkorn kann für Hunde und Katzen tödlich sein. Häufig verletzen sich Hunde mit Kau-Knochen, daher sollten sie laut Ärztin nie damit allein gelassen werden. "Ich hatte einen Hund, der es geschafft hat, sich die Kau-Knochenscheibe über den Unterkiefer zu stülpen. Die musste ich unter Narkose mit dem Seitenschneider entfernen", erinnert sich Pirsak. Weitere klassische Unfälle: Holzsteckerl im Kiefer, Krallenverletzungen, Schnitte in den Pfoten und Autounfälle.
"Auch wenn man der Katze äußerlich nichts anmerkt, wenn man den Unfall beobachtet, auf jeden Fall zur Kontrolle vorbeikommen", sagt Pirsak. Zwerchfell- und Leberrisse oder Frakturen sind mittels Röntgen feststellbar.


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