16.03.2017, 13:59 Uhr

Sufragetten-Aufmarsch und Sklavenrevolte im BORG

Widerstand als Kunstprojekt

DEUTSCH-WAGRAM. Was haben Georg Friedrich Händel und Pink gemeinsam? Widerstand. Vater Händel hatte andere Pläne für seinen Sohn. Pink stellte sich in ihrem Song „Dear Mr. President“ gegen den damals regierenden US-Präsidenten George W. Bush.
Interpretiert wurden diese Werke von den Schülern des Instrumentalzweiges. Sie umrahmten spannende Politbeiträge aus dem Kunstunterricht zu den Themen Identität, Protest und Utopie. Besondere Aufmerksamkeit zog ein Video zum Thema „Schönheitsideale“ auf sich. Viel Mut bewies eine Gruppe von Poetry-SlammerInnen, die politisch motivierte Texte zum Besten gab, die im Deutsch-Unterricht unter der Leitung von Conny Ohrfandl produziert wurden.

Protest Medley

Spannende Musikpräsentationen wie Klavierstücke von Schostakowitsch und Theodorakis, „Iron Sky“ von Paolo Nutini sowie ein Lied von Mercedes Sosa aus der lateinamerikanischen Befreiungsbewegung bildeten einen Einstieg zu einer Dokumentation über komponierende Frauen, die von der Balustrade der Bibliothek in Form einer großen weißen Fahne zur allgemeinen Betrachtung und Wertschätzung heruntergelassen wurde.
Beide Balkone der Bibliothek wurden beim Protest-Medley mit einbezogen, wobei drei unterschiedlich positionierte Chöre nach den Gefangenenchören aus Les Miserables und Nabucco den Marsch der Frauen von Ethel Smith intonierten. Der BORG-Chor unter der Leitung von Monika Rak zeigte sich äußerst engagiert und präsentierte zum Abschluss zweimal das Lied „Hands“ von Pink, bei dem auch das Publikum begeistert mitgesungen hat.
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