06.01.2018, 19:38 Uhr

Bezirk Mistelbach: Ende der Aktion 20.000 empört SPÖ

Bezirks-Spitzenkandidat StR Christian Nikodym, NR Melanie Erasim und Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl. (Foto: SPÖ)
BEZIRK MISTELBACH. Dass die schwarz-blaue Regierung die Aktion 20.000 einstellt, empört SPÖ-Politiker. „Die neue Regierung nimmt älteren Arbeitslosen die Chance, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen“, sind sich der SPÖ-Spitzenkandidat des Bezirkes Mistelbach für die Landtagswahl, StR Christian Nikodym, und Landesrat Franz Schnabl einig. Gerade in NÖ sei dies eine völlige Fehlentscheidung. Denn die Arbeitslosigkeit bei der Generation 50+ zeigt – entgegen dem Bundestrend – einen weiteren Anstieg.

StR Christian Nikodym, als Laaer Stadtrat mit den Problemen der Grenzregion bestens vertraut, fühlt sich vor den Kopf gestoßen: „Die Einstellung dieser sinnvollen Maßnahme lässt viele ältere Arbeitslose ohne Perspektiven zurück. Nun müssen sich viele, die durch die Aktion 50+ eine neue Chance bekommen hätten, wieder mit der Fortsetzung der Arbeitslosigkeit abfinden.“
„ 4.000 NiederösterreicherInnen haben sich bereits auf eine neue Aufgabe gefreut. Jetzt stehen sie wieder mit leeren Händen und ohne Job da. Die Folge ist Altersarmut und der soziale Absturz“, hält Franz Schnabl abschließend fest.
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