17.09.2014, 10:55 Uhr

FPÖ würde auch in vier Wochen wählen

Blaues Treffen in Gänserndorf: Landes- und Bezirksfunktinäre der FPÖ.
BEZIRK (up). "Wir sind startklar für die Gemeinderatswahl. Wenn ÖVP und SPÖ glauben, uns mit dem zeitigen Termin am falschen Fuß zu erwischen haben sie sich getäuscht." Geht es nach dem blauen Landesparteivorständen Walter Rosenkranz und Christian Hafenecker sowie Bezirksparteiobmann Herbert Steindl, könnte die Wahl schon in vier Wochen stattfinden. Allerdings, so räumt Steindl ein, stehen die Wahllisten noch nicht in allen Gemeinden fest. Fix ist, die FPÖ wird in mehr Gemeinden als bei der Wahl 2010 antreten. Damals gab es zwölf Ortsparteigruppen, 2015 sollen es um die 20 (bei 44 Gemeinden im Bezirk) sein.
Das große Thema der FPÖ ist die Sicherheit. Rosenkranz zeigt sich erfreut über die Ansage von Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP), Grenzkontrollen wieder einzuführen. "Eine alte Forderung der FPÖ." Die Freiheitlichen wollen "häufige Kontrollen in unregelmäßigen Abständen, damit Kriminelle nie sicher sein können, unbemerkt über die Grenze zu kommen."
Auf der Agenda stehen weiters der Ausbau der Tagesklinik - mehr Angebot, auch in der Nacht und eventuell stationäre Betten - sowie der regelmäßige Halbstundentakt der Nordbahn bis Bernhardsthal und der rasche Ausbau der Ostbahn.
"Wir werden aber in jeder Gemeinde einen individuellen Wahlkampf führen. Was den Menschen wichtig ist, werden wir zum Thema machen. Vom Straßenbau bis zum Kanal."
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