25.09.2014, 17:46 Uhr

Mader wird mit Teamkollegin Koller Dritte bei der Tischtennis-WM in Peking

(Foto: privat)
GÄNSERNDORF. Ihrem Motto „Wer kämpft, kann verlieren – wer nicht kämpft, hat schon verloren“ blieb die Gänserndorferin Doris Mader bei der Tischtennis-WM in Peking treu.
In der Vorrunde des Einzelbewerbes musste sie gegen die Chinesin Juan Xue, und die junge Türkin Hatice Duman antreten. Gegen Xue, die erst seit einem Jahr international spielt und bereits Nr. 3 der Welt ist, hatte Mader keine Chance und musste sich klar 0:3 geschlagen geben. Ganz anders verlief die Partie gegen Duman, in der Mader im vierten Satz drei Matchbälle herausspielte, die sie aber nicht verwerten konnte. Im entscheidenden 5. Satz musste sie sich nach harten Kämpfen schließlich mit einem unglücklichen 9:11 geschlagen geben.
„Doris hat gut gespielt und um jeden Punkt gekämpft. Leider hat in den entscheidenden Phasen des Matches das gewisse Etwas gefehlt“, resümierte Coachin Tanja Ilickovic. Etwas nüchterner sah es Mader: „Wenn du drei Matchbälle nicht verwertest und deine Gegnerin bei der ersten Möglichkeit den Sack zumacht, dann kannst du nicht gewinnen!“
Nach dem unerwartet frühen Aus im Einzelbewerb konzentrierte sich Mader ganz auf den Mannschaftsbewerb, den sie mit ihrer steirischen Teamkollegin Heike Koller bestritt. Nach einem knappen 3:2-Sieg gegen Thailand konnten sich die beiden den dritten Platz sichern. In der Partie gegen Taipei um Platz 2 konnten Mader/Koller einen 2:1-Vorsprung herausspielen. Das vierte Match zwischen Mader und Lu Pi-chun war Nervenkitzel pur. Mit 9:11 – 11:9 – 9:11 – 11:9 – 9:11 musste sich Mader schließlich wieder knapp geschlagen geben. Das entscheidende Match von Koller gegen Lee Ya-chu konnte Taipei ebenfalls für sich verbuchen und holte sich so vor den Österreicherinnen Silber.
„Nach dem Einzelbewerb war es wichtig Kraft und positive Energie für den Mannschaftsbewerb zu sammeln. Das ist mir gut gelungen und so konnte ich gemeinsam mit meiner Teampartnerin Heike einen ausgezeichneten dritten Platz erreichen“, freut sich die Sportlerin über den guten Ausgang im Teambewerb.
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