11.12.2017, 16:31 Uhr

Onea bei WM im Para-Schwimmen drei Mal am Podium vorbei

Andreas Onea holte einen 5. einen 6. und einen 4. Platz. (Foto: privat)
DEUTSCH-WAGRAM/MEXiCO CITY. Es hat für den Deutsch-Wagramer Andreas Onea diesmal nicht klappen wollen. Bei der WM im Para-Schwimmen, die vom 2.-7. Dezember in Mexico City stattgefunden hat, ging der Niederösterreicher leer aus. Vier Bewerbe standen am Programm - erstmals bei einer Weltmeisterschaft kam er bei jedem Start ins Finale. Als Endausbeute stehen in der Höhe von über 2.200m die Plätze 4, 5, 6 und 7, sowie ein neuer österreichischer Rekord über 50m Freistil,.
Bei seiner Hauptdisziplin 100m Brust belegte der Bronze-Medaillengewinner von Rio im Finale den 5. Platz und verpasste die erhoffte Medaille um 2,09 Sekunden.
Auch im 100m Delfin-Bewerb erreichte Andreas den Endlauf und kam mit Platz 6 in die Nähe des Podiums und sorgte somit ebenfalls für seine beste WM-Platzierung in dieser Disziplin. Hier fehlten 1,51 Sekunden auf Bronze.
Am Schlusstag mobilisierte er dann noch einmal seine letzten Reserven und erreichte im Finale über 200m Lagen den 4. Platz.

Harte Bedingungen

"Die Titelkämpfe kündigten schon von Anfang an erschwerte Bedingungen an. Wenn man die fehlende Höhenanpassung, die knappe Anreise und die Formverschiebung mit einbezieht, dann waren meine Leistungen in Ordnung. Natürlich ist es bitter ohne Medaille heimzukehren, aber ich habe hier oben viel gelernt, das ich ins Training der nächsten Monate miteinbeziehen werde. Jetzt freue ich mich einmal auf die Weihnachtszeit und werde Kraft und Energie für die Europameisterschaft in Dublin 2018 tanken“, zieht der Heeressportler angesichts der Umstände ein positives Resume.
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