04.04.2016, 11:21 Uhr

Aufgerieben im Tourismusgrenzgebiet

Rund 900 Besucher kamen zur Eröffnung der 5. Saison in den Gänserndorfer Erlebnispark.
GÄNSERNDORF. Die B8 gilt teilt den Bezirk in zwei touristische Regionen. Während der Norden vom Weinviertel Tourismus vermarktet wird, gehört der Süden zum Römerland Carnuntum – Marchfeld. Das touristische Angebot im Grenzgebiet kommt hier etwas unter die Räder.

Schatzsucher

Besonders betrifft das den Gänserndorfer Erlebnispark. Geschäftsführer Werner Angerer beklagt den geringen Output: "Über den Weinviertel Tourismus haben wir letztes Jahr gar keine Buchung bekommen. Beim Römerland – Marchfeld war es eine Spur besser. Dabei zahlen wir dort Mitgliedsbeiträge."
Ein schneller Check auf den Webseiten bestätigt den Eindruck: Man muss schon wissen, was man sucht.
Margit Neubauer, Regionalbetreuerin des Tourismusverbandes Römerland Carnuntum – Marchfeld beteuert die Bedeutung des Erlebnisparks als wichtigen Partner.

Landesausstellung als Chance

Angerer wünscht sich mehr Vernetzung zwischen den Tourismusbetrieben des Bezirks. Die Bewerbung zu Landesausstellung könnte hier ein guter Anlass sein.
Landtagsabgeordneter und Gänserndorfs Bürgermeister René Lobner hält seine Tür für Gespräche in diese Richtung offen. Er steht als Vermittler zwischen den Tourismusvereinen bereit und ist um Lösungen bemüht. Weinviertel Tourismus-Chef Hannes Weitschacher ist um individuelle Lösungen bemüht. "Der Erlebnispark ist der einzige touristische Betrieb mit überregionaler Strahlkraft in der Bezirkshauptstadt."
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