Gailtal
Revitalisierte Kulturoase in Arnoldstein steht nicht still

Die Klosterruine in Arnoldstein kann nach der Winterpause wieder besucht werden. Auch ein kulturelles Programm ist in Vorbereitung.
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  • Die Klosterruine in Arnoldstein kann nach der Winterpause wieder besucht werden. Auch ein kulturelles Programm ist in Vorbereitung.
  • Foto: Josef Barth
  • hochgeladen von Florian Gucher

Bernhard Wolfsgruber berichtet als Obmann des Revitalisierungsvereines über die diesjährigen Pläne und Erwartungen des Klosters Arnoldstein und den sukzessiven Ausbau der Anlage.

ARNOLDSTEIN. Nach der langen Winterpause ist es nun so weit: Die Tore der Klosterruine stehen seit dem 2. Mai wieder für den Besucher offen. Neben den exklusiven mittelalterlichen Einblicken und den schönen Ausblicken auf die Umgebung wird auch in diesem Jahr wieder ein kulturelles Programm auf die Beine gestellt. Aufgrund der Corona-Restriktionen zwar im überschaubaren Rahmen, aber nicht minder abwechslungsreich.

Revitalisierter Gebäudekomplex

Wenn man heute als Besucher die gepflegte Anlage des ehemaligen Klosters in Arnoldstein begeht, kann man sich kaum vorstellen, dass dieses Areal vor über 30 Jahren noch in Schutt und Asche lag. Unbegehbar und nur noch in Resten vorhanden, wurde im Jahre 1992 mit der Instandsetzung begonnen. Mauern und Gewölbe wurden saniert und behutsam nachgestaltet. Die finanzielle Basis hierfür schufen neben der Marktgemeinde Arnoldstein, dem Land Kärnten und dem Bundesdenkmalamt, die zahlreichen freiwilligen Helfer und Unterstützer. Großen Verdienst bei den Revitalisierungsarbeiten kommt zweifelsohne Bernhard Wolfsgruber zu, der beim Wiederaufbau von Beginn an federführend beteiligt war. „Heute kann man einen schmucken Gebäudekomplex besichtigen, der nichts mehr von dem Schutthaufen erahnen lässt“, erzählt Wolfsgruber stolz, der sich keineswegs auf seinen Lorbeeren ausruhen möchte. Schließlich fallen ständig neue Arbeiten an, wie der Obmann betont: „Um den Erhalt weiter zu sichern und voranzutreiben, wird sukzessive an der Revitalisierung weitergearbeitet. So sind auch in diesem Jahr weitere bauliche Tätigkeiten im Werkraum und im Binnenhof geplant.“

Klosteranlage mit Wohlfühlfaktor

Dem Obmann liegt es dabei besonders am Herzen, dass sich die Besucher im Kloster rundum wohl fühlen. Auf diese Weise wird ein Besuch zu einem einmaligen Erlebnis, das Potential zu Weiterempfehlung in sich birgt. „Insbesondere im Sommer kommen zahlreiche Sommergäste, die den Tipp der Besichtigung unseres Klosters von Bekannten erhalten haben. Hier macht die Mundpropaganda sehr viel aus“, erklärt Wolfsgruber diesbezüglich.

Kleine, aber feine Veranstaltungen

Zudem sollte die Klosterruine im Sommer wieder zur Bühne kultureller und künstlerischer Veranstaltungen werden, die aufgrund der derzeitigen Situation zwangsweise ein wenig eingeschränkter ausfallen müssen. Trotzdem haben die Organisatoren auch heuer wieder einiges vor, wie der Obmann betont: „Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Verordnungen legen wir unseren diesjährigen Fokus auf Vernissagen und Kunstausstellungen. Diese sind leichter umsetzbar und erfolgsversprechender, da die Besucher sukzessive kommen.“ In diesem Zusammenhang soll es aller Voraussicht nach eine Ausstellung des Künstlers Arnold Kreuter aus Villach geben. „Wie wollen insgesamt auf zwei bis drei Ausstellungen kommen, die dann über einen längeren Zeitraum besichtigt werden können“, erläutert Wolfsgruber. Die genauen Informationen werden aber noch rechtzeitig bekannt gegeben. Die Klosterruine selbst kann bis 5. Juli unter der Woche von 8:00 bis 12:00 besucht werden. In den Sommermonaten werden die Öffnungszeiten dann auch auf den Nachmittag und auf die Wochenenden ausgedehnt.

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