Ein Leben für den Sport

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HERMAGOR (hajo). „Es freut mich, dass mein ganzes bisheriges Leben vom Sport getragen und geprägt ist“ resümiert Christian Sölle, der zielstrebige Boss der gleichnamigen Sport-Firmengruppe kurz vor seinem 51.Geburtstag, den er am 24.Dezember feiert.

Chronik
Als Ende der 1960er-Jahre seine weitblickenden Eltern Ruth und Fritz Sölle im Essl-Stammhaus an der Hermagorer Gösseringbrücke (in dem übrigens seit genau 100 Jahren erfolgreich Handel betrieben wird) unter der Bezeichnung „Sport Sölle“ die ersten Gehversuche mit Sportartikeln wagten, war Christian gerade mal sechs Jahre alt, also Taferlklassler.
Vater Fritz (Jg.1932), dessen grosse Leidenschaft von jeher das Schifahren war, zählt heute – neben Namen wie Pucher, Jenul, Herzog, Plattner oder Krieber – als „lebende Legende“ zu jener Handvoll „Pioniere“, die das Nassfeld im Laufe der Jahrzehnte zum grössten und attraktivsten Schigebiet Kärntens entwickelt haben.
Sohn Christian bringt den unermüdlichen Einsatz seines Vaters auf den Punkt: „Er hatte immer schon ein gutes Gespür dafür, was es braucht, und er verstand es leidenschaftlich, den Leuten das Schifahren zu lernen...“

Firmengruppe Sölle
Inzwischen hat sich Fritz Sölle’s Schisport-Enthusiasmus erfreulich weiterentwickelt. Heute sitzt Christian am Steuer der Sölle-Firmengruppe, dessen wesentlichste Geschäftsfelder in Hermagor, Tröpolach und am Nassfeld aus Sportartikelhandel, Schiverleih, Schi-Service, Beherbergungsbetriebe sowie Lebensmittel- und Textilhandel bestehen. Bis zu 50 Mitarbeiter bemühen sich um die Zufriedenheit ihrer Kunden.
Für die Performance der Schischule sind Hansjörg und Christian gemeinsam mit Partner Max Franz verantwortlich. Zu Spitzenzeiten sind bis zu 100 Sölle-Schilehrer auf den zahlreichen Pisten des Nassfeldes unterwegs. Das erfordert verständlicherweise neben perfekter Planung und Logistik auch viel Routine und ausreichend Erfahrung.

Zukunftsvisionen
Um als Unternehmer in der Sport-Branche dauerhaft erfolgreich zu sein, sind Unternehmergeist, permanente Marktbeobachtung sowie zielsichere und klare Entscheidungen Voraussetzung.
Christian’s persönliche Erfahrungen im Schi-Weltcup in Jugendjahren haben ihm für seine später Unternehmerkarriere ausreichend Vergleich, Weitblick und Entscheidungsstärke gebracht.
Gerne denkt er noch an die Jahre 1981 bis 1985 zurück, wo er mit damaligen Abfahrtsgrössen wie Weirather, Resch, Klammer oder Uli Spieß unterwegs war.
„Ich erinnere mich noch genau, wie damals der Spieß als ersten Rennläufer der Geschichte den zweiten und dritten Kamelbuckel der Saslong-Abfahrt im Grödnertal mit einem 50-Meter-Satz übersprang. Vorher hatte man das als vollkommen unmöglich eingeschätzt.“
30 Jahre später, angekommen in der Lebensmitte, blickt Christian Sölle als Unternehmer und zweifacher Familienvater ein wenig in die Zukunft und definiert realistische Visionen für sich und für das Schigebiet Nassfeld:
Als besonders passende Sommer-Sportart definiert Sölle den Radsport: „Grenzüberschreitende Mountainbike-Möglichkeiten, das hat Zukunft. Generell und grundsätzlich mehr Italien forcieren und leben, egal in welcher Form.“

Und angesprochen auf die schon seit vielen Jahren geplante und immerwieder heiss diskutierte Talbahn von Pontebba auf das Nassfeld:

„Gehen wir jetzt davon aus, dass dieses Projekt nun wirklich bald umgesetzt wird. Das würde jedenfalls den nächsten grossen touristischen Schub bringen. Dazu gehört auch ein organisatorischer Zusammenschluss mit den Schigebieten und Erlebnisräumen Tarvis und Kranjska Gora, mit einem einheitlichen Ticket. Wir müssen unser Dreiländer-Bekenntnis einfach noch mehr und noch intensiver >leben

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