Waldenstein
Musik gegen das Einfrieren

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WALDENSTEIN (mm). "Damit Ihr ein wenig einfriert!" Das war laut Erstem Geiger und Leiter des Donaustreichquartetts, Svatomir Vodak, die Begründung, ein Werk des nordischen Komponisten Edward Grieg in das Programm des dritten Neujahrskonzerts aufzunehmen. Der Erfolg war in diesem Belang Gott sei Dank mäßig, erfroren ist auch Alois Strondl nicht - der keinen Neujahrsvorsatz gefasst hat: "Ich bin eh immer brav!" Der Vorsatz von Svatomior Vodak ist schwer vorstellbar: "Mehr der Musik widmen!" hat er doch jedes der Stücke extra in den Weihnachtsferien für diesen Abend umarrangiert! Gerald Ranzenbacher, der auch schon mit dem Maestro auf der Bühne stand, attestierte dem Ersten Geiger: "Ein tüchtiger Bursche, er hat schon für den letzten Bundespräsidenten privat aufgespielt!" Als Überraschungsgäste zauberte der Organisator gleich zwei Goldkehlen auf die Bühne: George Kounoupias aus England und Ena Topčibašić aus Montenegro, auch privat ein Paar, sorgten nicht nur im Duett für Gänsehaut. International setzte sich das Quartett aus sechs Personen mit Chris Rout (GB), Michael Alves (Brasilien) und Katarína Vanáková aus der Slowakei fort. Ebenfalls mit dabei waren die Damen von der Singgemeinschaft Schrems, unter Anderen Christina Berger: "Wir singen zwar oft, aber ein Neujahrskonzert haben wir noch nicht gegeben." Ob der Abend in Waldenstein die Initialzündung dafür war?

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