Litschau
Theaterfestival "Hin und Weg" öffnet den Vorhang und viele Türen

Zeno Stanek mit Ernst Molden, Hermann Dikowitsch, Katharina Stemberger, Fritz Ostermayer, Michael Preissl, Stefan Grusch, Margit Göll, Reinhard Fürnsinn.
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  • Zeno Stanek mit Ernst Molden, Hermann Dikowitsch, Katharina Stemberger, Fritz Ostermayer, Michael Preissl, Stefan Grusch, Margit Göll, Reinhard Fürnsinn.
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LITSCHAU (mm). Der Glaspavillon am Herrenseeufer durfte sich neben der Eröffnungszeremonie als eher "normaler" Spielort beim von Zeno Stanek ins Leben gerufenen und noch bis 18. August andauernden Theaterfestival bezeichnen. Landtagsabgeordnete Margit Göll eröffnete gemeinsam mit Hermann Dikowitsch, dem Leiter der Abteilung Kunst und Kultur der NÖ Landesregierung den bunten Reigen. Wer Theater von der Stange erwartet muss umdenken: Litschau wird als Ganzes zur Bühne, so gibt es eine Küchenlesung mit Erika Mottl in einer privaten Küche: "Das ist ein sensibles Terrain, es gibt ein Dreigängemenü und da dürfen die Besucher nicht zu früh aufessen, sonst schlafen sie mittendrin satt ein", schmunzelte Mottl.

Am Bahnhof werden Hubsteiger für Fritz Egger zu den Brettern, die die Welt bedeuten und "einer 3-Meter-Challenge". Die Garage des Rot-Kreuz-Hauses war gleich zu Beginn der Ausgangspunkt für ein herausforderndes Stück über die Vertreibung der Sudetendeutschen, auch Regina und Michael Preissl wanderten fleißig mit Armbinde mit. Wem das noch nicht reicht, dem legen die Künstler ein Schäuflein nach: Katharina Stemberger könnte sich gut vorstellen, ein Iglu zu bespielen, und Alina Schallers Traumbühne wäre gemäß dem Stück "Eurostar" ein fahrender Zug. Regisseur Hans Peter Kellner würde gerne mal was in einem griechischen Amphitheater am Meer machen - und Anton Widauer liest über die Filmfigur Rocky: "Ich habe noch keinen der Filme gesehen, da hab ich wohl Nachholbedarf."

Noch gibt es die Gelegenheit, bei der Gründung des Teelöffel-Ordens mit dabei zu sein. Mit dabei bei der Eröffnung waren auch Bezirkshauptmann Stefan Grusch und Vzbgm. Reinhard Fürnsinn. Bevor am kommenden Wochenende "Radio-Quassler" Fritz Ostermayer sich als lesender DJ der Aufgabe widmet, quasi das Licht abzudrehen, gibt es noch unzählige Schmankerl zu entdecken. Wir sehen uns - wenn wir nicht gerade "hin und weg" sind.

Autor:

Michael Mikscha aus Gmünd

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