Vorsicht vorm Wild
Auf diesen Strecken im Bezirk kracht's häufig

Eine Kollision kann fatale Folgen für Mensch und Tier haben.
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  • Eine Kollision kann fatale Folgen für Mensch und Tier haben.
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  • hochgeladen von Katrin Pilz

1.152 Mal kam es im Bezirk Gmünd in der Saison 2019/20 zur Kollision von Fahrzeugen mit Wildtieren.

BEZIRK GMÜND. Im Herbst häufen sich Wildunfälle. 42 Prozent aller Wildunfälle in Österreich entfallen dabei auf Niederösterreich: In der Saison 2019/2020 kamen 33.568 Wildtiere in Folge einer Kollision mit einem Fahrzeug zu Schaden, 102 Personen wurden im vergangenen Jahr verletzt. Das bedeutet statistisch gesehen, dass auf Niederösterreichs Straßen alle 16 Minuten ein Wildunfall passiert.

Aufprallgewicht eine Tonne

Kollidiert ein Auto mit einem Reh oder einem Wildschwein, kann dies fatale Folgen für beide haben. Trifft man mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h auf einen Rehbock, wirkt ein Aufprallgewicht von fast einer Tonne auf Fahrzeug und Insassen ein.

Die häufigsten Unfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung, gefolgt von nichtangepasster Geschwindigkeit. Wild begibt sich vor allem in der Dämmerung auf Futtersuche. Die Hälfte aller Unfälle ereignet sich daher bei Dunkelheit, wenn Wildtiere nur schwer rechtzeitig zu erkennen sind.
Um die Unfallzahlen zu senken, setzt der NÖ Jagdverband zum Beispiel auf Wildwarngeräte an Leitpflöcken.

Hattest du schon mal einen Wildunfall?

Gefährliche Strecken

"Wildunfälle ereignen sich im gesamten Bezirk auf den verschiedensten Straßenabschnitten", erläutert Bezirksinspektor Manfred Huber. "Meiner Erfahrung nach ereignen sich vermehrt Verkehrsunfälle mit Wild im Großraum Gmünd entlang der LB 41, zwischen Schrems und Altweitra, auf der L62 zwischen Gmünd und Breitensee und auf der L69 zwischen Gmünd und Zehenthöf. Hier herrscht natürlich auch das größte Verkehrsaufkommen im Bezirk."

Bremsen statt ausweichen

Ein Ausweichmanöver ist bei einem Wildunfall nicht zu empfehlen, stattdessen sollte stark gebremst und das Lenkrad gut festgehalten werden. Sollte es dennoch zu einem Unfall kommen, müssen die Gefahrenstelle abgesichert und die Polizei verständigt werden. Auf keinen Fall darf man nach dem Unfall weiterfahren, denn das ist ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht.

Auch ist es verboten, ein verletztes bzw. totes Tier mitzunehmen oder es zu einem Tierarzt zu bringen.

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