Bezirk Gmünd ist kein Asyl-Schandfleck mehr

Wäre das ehemalige Asylheim in Hoheneich mit im Ranking gewesen, welchen Rang hätte es wohl dabei belegt?
  • Wäre das ehemalige Asylheim in Hoheneich mit im Ranking gewesen, welchen Rang hätte es wohl dabei belegt?
  • hochgeladen von Eva Jungmann

BEZIRK. Die Plattform "Dossier", die von mehreren Journalisten betrieben wird, hat Österreichs Asylsystem untersucht. Von Juli bis September legten die Mitarbeiter rund 10.000 Kilometer mit dem Auto zurück, fuhren durch das Burgenland, Niederösterreich und Salzburg, um herauszufinden, wie Menschen, die hierzulande Schutz suchen, leben: wie sie wohnen, was sie essen und wie mit ihnen umgegangen wird, während sie auf den Ausgang ihrer Asylverfahren warten. Davon konnten 79 Quartiere mit Fotos bzw. Video-material dokumentiert werden. Mit dabei drei Asylquartiere im Bezirk Gmünd: eines in Heidenreichstein, eines in Schrems und eines in Amaliendorf. Alle drei werden von ein und dem selben Betreiber geführt und haben im Ranking sehr gute Werte erzielt. Um die Quartiere miteinander vergleichbar zu machen, wurde ein Punktesystem entwickelt, das auf Kriterienkatalogen aufbaut. Jedes Quartier startete mit 30 Punkten. Für jeden Missstand wurde ein Punkt abgezogen, für jeden positiven Aspekt ein Punkt addiert. Die im Bezirk untersuchten Quartiere erhielten alle die Note 30,5 und waren damit einen halben Punkt besser als die Ausgangsbasis. Zum Vergleich: die besten Quartiere in NÖ waren in Schwechat und Wilhelmsburg mit 35, die schlechtesten in Grimmenstein (5) und Muthmanndorf (8).
Nähere Info auf: http://www.dossier.at/asyl/karte.

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