Das Bad im Wandel der Zeit

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WEITRA (mm). "Wir benutzen das Bad 3 bis 4 mal am Tag und verbringen etwa eine Stunde in dem vom Nutz- zum Wohnraum gewordenen Teil unseres Hauses bzw. unserer Wohnung!" Dies erklärt für Manfred Göschl, seines Zeichens Experte für alles ums Bad den Wandel zur Wohlfühloase in den letzten Jahren. Und da darf der Kunde aus dem Vollen schöpfen: Massageduschen, große Wannen mit Whirlpool und geschlossene Dampfbäder - die überaus gesund für Körper und Kreislauf sind - liegen voll im Trend.

Mehr als Wasser!
Nostalgisch klassische oder nüchtern-moderne Waschtische und Armaturen, Licht-Effekte, verschiedenste Materialien - das Bad ist mehr als Waschplatz, so weit so gut; aber neben den immer öfter anzutreffenden eigenen Sitzbereichen zum Ankleiden oder für die Körperpflege hält auch in diesen Raum die Barrierefreiheit Einzug. "Selbst immer mehr junge Menschen denken an übermorgen. Alte Menschen können in eine barrierefreie Dusche auch mit dem Rollstuhl rein fahren und freuen sich über selbstbestimmte Körperpflege" sagt Göschl, der auch überaus Interessantes zum Bad der Zukunft zu erzählen weiß.

Hygiene ist das Thema!
Doch hierbei handelt es sich nicht rein um die Körperhygiene, sondern um die des Wassers. Die Legionärskrankheit, verursacht durch Legionellen, ist ein heikles - weil durchaus tödliches Thema - und wird nicht ursächlich durchs Wasser, sondern durch die Leitungen verursacht. Nämlich wenn Leitungen nur selten geflutet werden, und hier warnt der Installateur auch Zweitwohnsitzer, die schon mal eine Wasserleitung mehrere Wochen oder länger nicht nutzen. Legionellen, die sich an und für sich immer im Wasser befinden, vermehren sich dann und können ab einer zu hohen Konzentration fatale Komplikationen auslösen! In so mancher öffentlichen Institution schalten sich unter Anderem auch Duschen in regelmäßigen Intervallen selbständig ein und verhindern so Krankheitsfälle durch das Durchspülen der Leitung. Manfred Göschl sieht auch den Trend vom Wasserspeicher zum Durchlauferhitzer - was ebenso der Wasserhygiene zu Gute kommt.

Tickende Zeitbombe
Anlagen, die über 30 Jahre alt sind und solche in öffentlichen Gebäuden sind potentielle Legionellenherde. Auch Bleileitungen aus dem Jahre Schnee sollten doch mal gewechselt werden, ist der Rat des Fachmannes, der auch anschauliche Beispiele bringt: "Ich präsentiere schon mal ein rostiges verzinktes Häferl und bitte mein Gegenüber, daraus zu trinken. Natürlich macht das niemand. Dann bitte ich den jenigen, mal einen genauen Blick auf seine Wasserleitungen zu werfen."

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