Die Blockheide ist und bleibt ein Erlebnis

Der alte Aussichtsturm tat viele Jahre seine Dienste in der Blockheide.
  • Der alte Aussichtsturm tat viele Jahre seine Dienste in der Blockheide.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Eva Jungmann

Mit der Eröffnung der Blockheide im Jahr 1964, also vor 53 Jahren, öffnete einer der ersten Naturparke Österreichs seine Pforten. Als Pionier und Vorreiter der Naturparkidee in Österreich konnte die Blockheide schon nach wenigen Jahren über eine Million Besucher zählen: Die Blockheide mauserte sich zum Tourismus-Hit des Waldviertels. Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde durch die Eröffnung der Franz-Josefs-Bahn auch das Waldviertel touristisch erschlossen. "Sommerfrischler" tummelten sich bei den sagenumwobenen "Naturlaunen", den sogenannten Restlingen aus Granit, herum.
Viele der von der Natur oft seltsam geformten Granitblöcke, die Restlinge, haben Namen, die mit ebensolchen alten Sagen in Verbindung stehen. So findet man hier u.a. das Teufelsbett, den Teufelsbrotlaib, Grillen- und Koboldsteine.
Auf der „Gmünder Höhe“, dem höchsten Punkt des Naturparks, befindet sich das ehemalige Wasserreservoir. Auf diesem wurde das Informationszentrum mit dem neuen Aussichtsturm errichtet, der einen herrlichen Rundblick über die Lainsitzniederung und weit nach Tschechien hinein gewährt.

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