Gmünd
Die Zeichen stehen auf Strandbad-Kauf

Die Stadt will das Strandbad keinesfalls verlieren.
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Gespräche mit der Masseverwalterin haben Klärung gebracht. Nun will auch die Stadtspitze bieten.

GMÜND. Mehr als 400.000 Euro hat die Stadtgemeinde Gmünd über die vergangenen Jahre in das Strandbad-Areal investiert. Und diese Summe wurde gegenüber dem Besitzer, der Karl Wurz GmbH, im Rahmen des laufenden Konkursverfahrens auch als Forderung angemeldet. Obwohl ein Schätzgutachten die Investitionen der Stadt lediglich mit 135.000 Euro bewertet.
Nach einem Gespräch zwischen Vizebürgermeister Hubert Hauer und der Zwettler Rechtsanwältin und Masseverwalterin, Martina Withoff, in der vergangenen Woche – die Bezirksblätter hatten dieses vorab angekündigt – macht sich Ernüchterung breit: "Die Investition wird tatsächlich nur in der Höhe des Schätzgutachtens anerkannt", berichtet Hauer. Aber immerhin: Gibt die Stadt Gmünd ein Kaufangebot für das Strandbad-Areal ab, können diesem die 135.000 Euro angerechnet werden.

250.000-Euro-Angebot

Ein solches Angebot vorzulegen, steht nun ganz weit oben auf der To-do-Liste: "Dr. Withoff erwartet sich ein Angebot von 250.000 Euro von uns. Ob dieses letztendlich angenommen wird, entscheidet allerdings die Bank Austria", so Hubert Hauer. Diesen Betrag erachtet er für vertretbar: "Das ist eine Investition in die Zukunft, um das Freizeitzentrum da draußen zu erhalten."

Bevor eine endgültige Entscheidung getroffen und eine Summe festgelegt wird, soll das Thema allerdings über die Parteigrenzen hinweg noch im Oktober im nächsten Stadtrat-Jour-Fixe besprochen werden. Zu erwarten ist Zustimmung, schließlich hat AfG-Hauer die Verhandlungen zusammen mit der ÖVP geführt und die SPÖ hat sich gegenüber den Bezirksblättern schon im Mai für einen Kauf des Areals ausgesprochen. Die Bezirksblätter werden weiter berichten.

Zur Sache

Das Gmünder Strandbad wurde im Jahr 2014 eröffnet. Die Stadt hat das Areal um 4.000 Euro pro Saison gepachtet. Eigentlich läuft der Vertrag noch bis Ende 2023, doch der Besitzer, die Karl Wurz GmbH aus Breitensee, ist insolvent. Im Zuge des Konkursverfahrens, das am 18. Juni eröffnet wurde, wird das Areal daher verkauft.

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"Wir werden jetzt in die Gremien gehen und uns beraten", so Vizebürgermeister Hubert Hauer.
Autor:

Bettina Talkner aus Gmünd

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