EU-Förderung: Ausschuss gibt grünes Licht für 40 grenzüberschreitende Kleinprojekte

Der regionale Lenkungsausschuss zum Kleinprojektefonds und seine zwölf Mitglieder aus Ober- bzw. Niederösterreich und Südböhmen.
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  • Der regionale Lenkungsausschuss zum Kleinprojektefonds und seine zwölf Mitglieder aus Ober- bzw. Niederösterreich und Südböhmen.
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REGION. Etwas mehr als 572.000 Euro an EU-Fördermitteln haben die vierundzwanzig Mitglieder der regionalen Lenkungsausschüsse zum Kleinprojektefonds bei den beiden Sitzungen Ende Oktober für 40 grenzüberschreitende Kleinprojekte genehmigt. „Drei der insgesamt 46 eingereichten Projekte wurden zur Überarbeitung zurückgestellt, weitere drei mussten wir ablehnen, weil sie den Förderkriterien nicht entsprachen“, erklären NR Konrad Antoni und Prof. Hannes Bauer, die beiden Obmänner der Regionalen Lenkungsausschüsse.

85 Prozent werden gefördert

Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und decken 85 Prozent der einzelnen Projektkosten ab. Der regionale Lenkungsausschuss zum Kleinprojektefonds Südböhmen – Oberösterreich – Niederösterreich (Wald- und Mostviertel) und der regionale Lenkungsausschuss Südmähren – Vysočina - Niederösterreich (NÖ-Mitte und Weinviertel) setzen sich aus jeweils vier stimmberechtigen Mitgliedern aus den sechs beteiligten Regionen zusammen.
Kleinprojekte sind grenzüberschreitende Projekte mit einem Kostenvolumen von mindestens 3.530 bis maximal 23.530 Euro. Die Projekte sollen in erster Linie dazu beitragen, die Zusammenarbeit im gesellschaftlichen und öffentlichen Bereich zu intensivieren bzw. langfristige Kooperationen zwischen den Projektpartnern aufzubauen und zu etablieren. Thematisch gibt es kaum Einschränkungen, grenzübergreifende Kooperationen können in allen Lebensbereichen angestrebt werden.

Nächste Einreichfrist: 6. Dezember 2017

Die Voraussetzungen: mindestens je ein Projektpartner kommt aus Nieder- bzw. Oberösterreich und der Tschechischen Republik, das Projekt muss gemeinsam geplant und gemeinsam durchgeführt werden und das Projekt muss entweder gemeinsam finanziert werden oder es wird gemeinsames Projektpersonal angestellt. Antragsteller können Gemeinden, Vereine, Verbände, Schulen, Kammern, NGOs etc. sein.
Die nächste Einreichfrist für Anträge im Kleinprojektefonds (KPF) Österreich-Tschechische Republik ist der 6. Dezember 2017 um 14 Uhr.

Der regionale Lenkungsausschuss zum Kleinprojektefonds und seine zwölf Mitglieder aus Ober- bzw. Niederösterreich und Südböhmen.

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