Die EU & DU
Europäische Union investiert in die Bildung im Bezirk Gmünd

Kirchbergs Bürgermeister Karl Schützenhofer auf dem Areal vis-à-vis dem Ärztehaus, auf dem der Kindergarten errichtet werden soll.
  • Kirchbergs Bürgermeister Karl Schützenhofer auf dem Areal vis-à-vis dem Ärztehaus, auf dem der Kindergarten errichtet werden soll.
  • hochgeladen von Bettina Talkner

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Hier investiert die Europäische Union in den Bezirk Gmünd.

BEZIRK. Im Rahmen der Serie "Die EU & DU" schauen die Bezirksblätter, wo sich der Gmünder Bezirk geschickt Fördergelder abholen konnte. Und schnell steht fest, die Europäische Union mischt auch bei der Bildung in unserer Region mit. Den Europäischen Computerführerschein (ECDL) können Schüler schon in der Neuen Mittelschule oder Gymnasium-Unterstufe machen. Außerdem ist das grenzüberschreitende Projekt „BIG AT-CZ – Bildungskooperation in der Grenzregion mit Sprachschwerpunkt Deutsch und Tschechisch“ mittlerweile fest in vielen unserer Kindergärten und Schulen verankert. "Die Kinder lernen spielerisch Tschechisch und sind sehr interessiert", freut sich Landtagsabgeordnete Margit Göll. So soll die Akzeptanz und die Selbstverständlichkeit der Nachbarsprachen im gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Leben gesichert werden.

Akademie für das Waldviertel

Auch in einer Bildungseinrichtung, die über die Bezirksgrenzen hinaus Menschen jedes Alters betrifft, weht europäische Luft: "Die Waldviertel Akademie ist seit Beginn (Gründung im Jahr 1984) grenzüberschreitend tätig und hat in der langen Geschichte ihres Bestehens viele gemeinsame Projekte mit tschechischen, aber zum Beispiel auch ungarischen Partnern umgesetzt", berichtet Christoph Mayer, Geschäftsführer der Waldviertel Akademie, "dabei konnten wir natürlich auch immer wieder EU-Förderungen generieren, die die Umsetzung von großen Projekten erst ermöglicht haben. Zuletzt zum Beispiel unser viel beachtetes Ausstellungs- und Buchprojekt ‚Stories – Menschen an der Grenze‘ (2009 bis 2013). Auch das aktuell laufende Internet-TV-Projekt ‚Thayatal.TV/Slavonice.TV‘ wird über einen europäischen Fördertopf finanziert."

Meilenstein für Kirchberg

Der Entwicklung des ländlichen Raumes greift die EU neuerdings mit der sogenannten ELER-Förderung unter die Arme. Und wie es aktuell aussieht, stehen die Chancen für Kirchberg am Walde gut, als erste Gemeinde im Bezirk Gmünd im Kinderbetreuungsbereich von dieser Förderschiene zu profitieren. Vis-à-vis dem Ärztehaus soll ja, wie Sie bereits in den Bezirksblättern erfahren haben, ein neuer Kindergarten entstehen. Die Baukosten inklusive der Einrichtung, dem Außenbereich und den Spielgeräten beziffert Bürgermeister Karl Schützenhofer mit 1,5 Millionen Euro. "Wenn man alles ganz korrekt dokumentiert, kann die Förderung bis zu 100 Prozent betragen", so der Gemeindechef, der sich zuversichtlich zeigt und sich bereits diese Woche nach dem Stand der Dinge erkundigen will. Die Gelder würden zu 50 Prozent von der EU und jeweils zu 25 Prozent von Land und Bund kommen. Läuft alles glatt, und die Förderung wird durchgewunken, will die Gemeinde bis Juli 2019 einen modernen zweigruppigen Kindergarten inklusive Kleinkinderbetreuung bis zweieinhalb sowie einer Nachmittagsbetreuung schaffen. "Da können alle Kinder bis zum Ende der Pflichtschule kommen", betont Schützenhofer.

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