Breite Wildfischpopulation
Fliegenfischen in der Lainsitz

BEZIRK. In der siebenten Folge unserer Fluss-Serie werfen wir einen Blick auf die Möglichkeiten des Fischens in der Lainsitz und auf das Fisch-Vorkommen in unserem Leitfluss. Insgesamt ist die Lainsitz in mehrere Revierabschnitte untergliedert, die unterschiedlichen Verwaltern zugeteilt sind. Hier kann man gegen eine Gebühr Angelkarten für die jeweiligen Bereiche erwerben.

Leit- und Begleitfischarten

In der Lainsitz findet man eine breite Wildfischpopulation und neben einigen Leitfischarten auch Begleitfischarten wie Koppen, Neunaugen und Elritzen. Neben einem sehr guten natürlichen Bestand an diesen Fischen im oberen Teil der Lainsitz, dieser Teil unterliegt der Teichwirtschaft Fürstenberg, ist auch noch das mittlerweile selten gewordene Bachneunauge zu finden, das an der oberen Lainsitz ein geeignetes Habitat vorfindet. Gerade im oberen sehr abwechslungsreichen Teil der Lainsitz bis Weitra ist ausschließlich das Fliegenfischen gestattet.

Schonendes Fliegenfischen

Der untere Teil ab Weitra, ist in mehrere Revierabschnitte aufgeteilt. Für diese Revierabschnitte kann man beim Fischerverein Schrems beziehungsweise der Stadtgemeinde Gmünd Jahreskarten oder Tageskarten beantragen. Generell sind die Revier- Abschnitte mit einer Gesamtlänge von 18 Kilometern in abwechslungsreiche Gerinne unterteilt. Für alle Revierabschnitte gibt es Sonderbestimmungen je nach Revierabschnitt und Jahreszeit. Im ersten Abschnitt von der Mündung des Tiefenbaches am nördlichen Rand von Weitra bis zur Straßenbrücke Ehrendorf, westlich von Gmünd befindet sich die Fliegenstrecke, das sogenannte Fly Only Revier. Hier ist ausschließlich das Fliegenfischen ohne Wiederhaken erlaubt. Im zweiten Teilabschnitt, von der Straßenbrücke in Ehrendorf bis zur Bodensdorfer Wehr befindet sich das Forellenrevier, generell gibt es in diesem Revierabschnitt jedoch einen guten Mischbesatz. Vom Bereich der Brücke in Ehrendorf und ca. 100 Meter flußaufwärts bis nach Breitensee an die tschechische Grenze ist die Stadtgemeinde Gmünd Miteigentümer des Revierabschnittes II/1. Tages- und Jahreskarten für diesen Abschnitt können bei der Stadtgemeinde Gmünd erworben werden. In diesem Bereich ist das Fischen mit Kunstködern wie zum Beispiel Blinkern mit Schonhaken erlaubt, grundsätzlich bestehen keine wesentlichen Einschränkungen. Ausnahmen gibt es jedoch u.a. beim Angeln von Raubfischen, hier ist das Fischen mit nur einer Angelrute erlaubt.

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