Gmünd schwitzt: Das sind unsere "Hitze-Helden"

Thomas Torr, Josef Träxler und Gerhard Moser hackeln bei 36 Grad auf der Straße.
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  • Thomas Torr, Josef Träxler und Gerhard Moser hackeln bei 36 Grad auf der Straße.
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GMÜND. Draußen ist es brütend heiß, wir sehnen uns nach einem Sprung ins kühle Nass - doch nicht alle können frei machen, oder die Klimaanlage einschalten. Die Bezirksblätter haben sich am Donnerstag ein Thermometer geschnappt und sich in Gmünd auf die Suche nach echten "Hitze-Helden" mit den heißesten Arbeitsplätzen gemacht.

Affenhitze am Dach

"Gestern war es ganz extrem, da waren meine Leute fertig. Nichteinmal die Jause hat ihnen geschmeckt", erzählt Dachdeckermeister Gerhard Reitter über die Rekordhitze am Mittwoch. Um den tropischen Temperaturen am Dach Nachmittags wenigstens etwas früher entgehen zu können, wird der Arbeitsbeginn im Sommer daher kurzerhand auf 6 Uhr vorverlegt. Mit hinauf muss viel Wasser, Sonnencreme und ein Kapperl für jeden Mann. "Es zieht auch niemand mehr das Leiberl aus. Früher haben alle mit nacktem Oberkörper gearbeitet, aber das kann man heute nicht mehr machen. Die Sonne ist viel zu aggressiv", so Reitter. Eines wissen die Dachdecker aber zu schätzen: "Bei uns oben gibt es hin und wieder einen Luftzug, den hat der Bauarbeiter der in der Kinette steht sicher nicht."

Harte Arbeit in der prallen Sonne

Nein, von Wind ist tatsächlich nicht viel zu spüren, als die Bezirksblätter bei Thomas Torr, Josef Träxler und Gerhard Moser von der Firma Leyrer + Graf vorbeischauen. Die Männer sind aktuell mit der Sanierung der Emerich-Berger-Straße beschäftigt. In der prallen Sonne erklimmt das Thermometer hier am Donnerstag noch vor Mittag 36 Grad Celsius. "Auf jeden Fall drei bis vier Liter kühles Wasser trinken", ist an so einem Arbeitstag laut Torr ein Muss. Wie gut, dass er und seine Kollegen hier geradezu von Supermärkten umzingelt sind. Doch im Vergleich zu der bei Asphaltierarbeiten vorherrschenden Hitze sind die 36 Grad sogar noch harmlos.

Hitze-Hotspot Küche

In der Küche vom Gasthof Pauser in der Gmünder Bahnhofstraße haben wir kurz vor Mittag 34 Grad gemessen. Ja das ist heiß, aber für Chef Werner Pauser und seine Mädels gleicht das schon fast einer Entspannung vom Hitzestress. Denn während am Donnerstag Fleischlaibchen mit Erdäpfelpüree am Menü standen, waren es am Tag zuvor Pizzastangerl. Wenn alle Backöfen laufen, wird die 40-Grad-Marke in der Küche leicht geknackt. Wie man das aushält? "Hackeln, hackeln, hackeln, aber die Zeit zum Trinken nehmen wir uns", so der Chef.
Einen kühlen Kopf bewahren hingegen die Kollegen vom Stadtwirtshaus Hopferl. "Bei uns ist alles klimatisiert. Die Anlage läuft seit sechs Uhr in der Früh, sonst bekommt man die Hitze nicht mehr raus", erzählt Inhaber Josef Hag, der es so Gästen wie Mitarbeitern möglichst angenehm machen möchte.

Thomas Torr, Josef Träxler und Gerhard Moser hackeln bei 36 Grad auf der Straße.
Werner Pauser kocht bei 34 Grad auf.
Autor:

Bettina Talkner aus Gmünd

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