Heidenreichstein
Im Ypsilon ist vorerst ausgefeiert

Disco-Inhaber Joachim Nöbauer zieht eine erste Corona-Bilanz.
  • Disco-Inhaber Joachim Nöbauer zieht eine erste Corona-Bilanz.
  • hochgeladen von Michael Mikscha

HEIDENREICHSTEIN (mm). Covid-19 hat uns alle im Griff. Selbst wenn die Kontakte über soziale Medien nicht abreißen, ist vorerst Schluss mit dem Ausgehen, Feiern und Tanzen. Die Disco Ypsilon ist der größte Tanztempel im Bezirk, doch wo üblicherweise hunderte Feierwütige die Samstagnacht zum Tag machen, ist bereits das zweite Wochenende die Tür zu.

Trübe Bilanz

"Mich freut, dass unsere Gäste die vorübergehende Schließung gut und vor allem verständnisvoll aufgenommen haben", zeigt sich Ypsilon-Chef Joachim Nöbauer dankbar über den Rückhalt in den sozialen Medien. Obwohl er kurzfristig die Möglichkeit gehabt hätte, durch die Aufteilung des Lokals in mehrere Bereiche noch ein weiteres Wochenende offen zu halten, hat er daran nie ernsthaft gedacht. "Es könnte schlimmer sein, wir sind finanziell gut aufgestellt", sagt Nöbauer, "obwohl die Erwerbsgrundlage fehlt, können wir von Rücklagen zehren." Quasi Glück im Unglück kann man es noch nennen, dass die Künstler-Agenturen bezüglich bereits gebuchter Acts und DJs sehr kulant waren: "Unseren Top-Act im März, den italienischen DJ Floorfilla, konnten wir Gott sei Dank für die nächste Saison umbuchen – aufgeschoben ist nicht aufgehoben!"

Katerstimmung

"Die Corona-Krise trifft uns zum Glück in der eher umsatzschwächeren Zeit", findet Joachim Nöbauer beschränkten Trost, "aber der wirtschaftliche Schaden wird sich meiner Meinung auch nachträglich auf das Ausgehverhalten auswirken – und das wohl eher nicht positiv!" Dass Anfang April wieder geöffnet werden darf, schätzt er als unwahrscheinlich ein: "Bei all den Maßnahmen werden Nachtlokale wohl als Letzte wieder aufsperren dürfen", vermutet er. Die unfreiwillig "gewonnene" Zeit nutzt er indes nicht nur mit Renovierungsarbeiten im Lokal: "Ich werke im Garten und finde sogar eher ungewohnt Zeit zum Lesen, jetzt gerade ein Buch von Sebastian Fitzek. Außerdem ist das intensivere Familienleben doch auch sehr positiv."

Autor:

Michael Mikscha aus Gmünd

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