Stundentakt
Land und ÖBB wollen Franz-Josefs-Bahn stärken

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko im Gespräch mit Pendlern.
  • Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko im Gespräch mit Pendlern.
  • Foto: VOR/Bollwein
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Deutliche Verbesserungen für kommende Jahre angekündigt.

WALDVIERTEL. Die Infrastruktur auf der Franz-Josefs-Bahn am Abschnitt zwischen Absdorf-Hippersdorf und Gmünd soll in den kommenden Jahren eine deutliche Verbesserung erfahren. Das ist in Verträgen festgehalten, die das Land NÖ und die ÖBB nun abgeschlossen haben. „Wir arbeiten an einer modernen Infrastruktur, um den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern die bestmöglichen Angebote liefern zu können. Damit treiben wir die von uns angepeilte Mobilitätswende im Land weiter voran. Denn wir sehen: Dort wo Angebote gut ausgebaut sind, entscheiden sich die Pendlerinnen und Pendler auch für den Öffentlichen Verkehr“, so NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Die Ziele

Die Weiterentwicklung der Infrastruktur auf der Franz Josefs-Bahn soll etwa einen REX-Stundentakt zwischen Wien und Gmünd sowie verstärkte Angebote in der Hauptverkehrszeit zwischen Wien und Gmünd bzw. Wien und Sigmundsherberg ermöglichen. Die Verbesserungen umfassen etwa Anhebung der zulässigen Streckengeschwindigkeit auf maximal 160 km/h, Erneuerungen am Oberbau, an Brückenbauwerken, Durchlässen und von Oberleitungen sowie die Adaptierung von Signaltechnikanlagen.

Deutliche Angebotsverbesserungen möglich

Inhalt der Verträge zur Weiterentwicklung der Bahnstrecken ist zum einen die Durchführung der Infrastrukturentwicklung. Dabei werden jene Maßnahmen identifiziert, die zur Erreichung der vorgegebenen Ziele notwendig sind. Zum anderen sind auch bereits die Planungen bis hin zur Einreichung Teil dieser Verträge. Das Land NÖ beteiligt sich an der Infrastrukturentwicklung sowie der Planung mit jeweils 40 Prozent der Kosten.

Initiative "Pro FJB" will Effekte sehen

Wenig euphorisch reagiert Gerald Hohenbichler von der Initiative "Pro FJB" auf die Präsentation der neuen Verträge. "Wir werden uns den neuen Fahrplan sehr genau anschauen und zu Details dann gerne Stellung nehmen, die aktuellen Infos sind zu schwammig, um eine seriöse Einschätzung abzugeben", meint er. Fragen wirft für Hohenbichler die angekündigte Anhebung der zulässigen Geschwindigkeit auf. Denn wie die ÖBB vor einigen Wochen bestätigt haben, werden die Cityjets auf der Franz-Josefs-Bahn künftig großteils wieder von Doppelstock-Garnituren abgelöst - und diese sind auf 140 Stundenkilometer beschränkt.

Autor:

Bettina Talkner aus Gmünd

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