Steig ein - Teil 5
Mehr Sicherheit für unsere Kinder (mit Umfrage!)

Für Schulkinder finden sich auf dem Weg zur Schule zahlreiche Hürden, die überwunden werden müssen.
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  • Für Schulkinder finden sich auf dem Weg zur Schule zahlreiche Hürden, die überwunden werden müssen.
  • Foto: Petra Pollak
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BEZIRK GMÜND. Eltern kennen das Gefühl, wenn der 6-jährige Knirps alleine Richtung Schule aufbricht. Einerseits sollen Kinder selbstständig werden, andererseits weiß man nie, was alles auf den Straßen passieren kann – vom unachtsamen Lkw-Fahrer bis zum fehlenden Schutzweg am Schulweg.

532 Kinder sind im vergangenen Jahr auf Niederösterreichs Straßen verletzt worden, drei sind ums Leben gekommen. Bei uns im Bezirk Gmünd sind bei neun Unfällen zehn Kinder verletzt worden.
Wir haben uns einen typischen Schulweg in Kichberg am Walde angesehen und auf Gefahren gecheckt.

Eingeschränkte Sicht

Gerade für Kinder ist zwischen geparkten Autos die Sicht auf den ankommenden Verkehr schwierig. Können sie doch aufgrund ihrer Körpergröße die modernen Autos, wie SUVs, nicht überblicken. Um eine Sicht auf die Straße zu bekommen, bleibt ihnen oft nur die Möglichkeit, zwischen den Autos einen Blick auf den ankommenden Verkehr zu nehmen. Eine gute Sicherheitsmaßnahme ist hier jedenfalls, den Kindern die Sicht eines Autofahrers zu erklären, um ihnen verständlich zu machen, dass sie zwischen geparkten Autos aufgrund ihrer Körpergröße nur schwer zu erkennen sind.



Schulweg üben

Sinnvoll ist, mit den Kindern gemeinsam den Schulweg mehrmals abzugehen, auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen und die richtige Blicktechnik zu trainieren. Auch darf die Vorbildwirkung der Eltern keinesfalls unterschätzt werden, und stets sollte von klein an mit gutem Beispiel vorangegangen werden.

Bus oder Elterntaxi

Dazu meint die Mama eines Schulkinds aus Kirchberg am Walde: "Ich glaube, nur mehr wenige Kinder kommen zu Fuß in die Schule. Die meisten kommen mit dem Bus oder werden mit dem Elterntaxi gebracht. Vor dem Schulstart bin ich mit meinem Taferlklassler einmal den Weg zum Bus, dann von der Bushaltestelle zur Schule und wieder retour abgegangen. Sehr hilfreich waren auch ältere Schulkinder, die sich beim Schulstart sehr um die Erstklässler gekümmert haben."

Für Schulkinder finden sich auf dem Weg zur Schule zahlreiche Hürden, die überwunden werden müssen.
Selbst beim Überqueren eines Schutzwegs ist das genaue Schauen in beide Richtungen notwendig.
Autor:

Angelika Cenkowitz aus Gmünd

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