72h ohne Kompromiss
Schüler im Einsatz für die gute Sache

Holz wurde geschnitten und geschlichtet.
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  • Holz wurde geschnitten und geschlichtet.
  • Foto: Kath. Jugend Diözese St. Pölten
  • hochgeladen von Katrin Pilz

Jugendliche krempelten bei der Jugendsozialaktion "72 Stunden ohne Kompromiss" die Ärmel hoch.

BEZIRK GMÜND/NÖ. Die Welt verändern, einen Beitrag leisten und dort anpacken, wo es gerade am meisten gebraucht wird: Über 2.500 Jugendliche waren von 13. bis 16. Oktober bei Österreichs größter Jugendsozialaktion "72 Stunden ohne Kompromiss" im Einsatz, eine Veranstaltung der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3. Das Motto lautete diesmal "Wir mischen mit". Auch im Bezirk Gmünd engagierten sich Schüler in einem Projekt.

Hilfe in der Tagesstätte Zuversicht

Anpacken hieß es für die Abschlussklasse der HLS Langenlois in der Tagesstätte Zuversicht in Heidenreichstein, wo sie bei so mancher Erledigung halfen, die vorm Winter noch abgeschlossen werden musste. Nina Rauscher erzählt stolz: "Ich habe Äpfel gewaschen und anschließend gepresst. Danach wurde der Saft pasteurisiert und abgefüllt." So wurden in den 72 Stunden fast 120 Liter köstlicher Apfelsaft hergestellt, der im eigenen Shop verkauft wird.

Andere wiederum konnten ihr Geschick beim Holz schneiden und Schlichten zeigen oder neue Fähigkeiten erlernen. Christine Gundacker dazu: "Mein Highlight war das Fahren mit dem alten Steyr-Traktor!" Der Tagesstätte stehen dadurch nun knapp sechs Kubikmeter Brennholz für den Winter bereit.

Leider fehlte den Jugendlichen der Kontakt mit den beeinträchtigten Menschen, da diese aus Sicherheitsgründen zu Hause blieben. Nichtsdestotrotz kam den Angestellten die Entlastung gelegen, wie die Zivildiener unisono meinten.

Helfen macht Spaß

Bei der Verabschiedung durch Einrichtungsleiter Stefan Zimm durften sich die Schüler nicht nur lobende Worte abholen, sondern bekamen auch ein paar Flaschen des selbstgemachten Apfelsaftes geschenkt. Projektplaner Franz Sedlmayer war begeistert: "Die Schüler und auch die Lehrkraft waren sich für nichts zu schade und es wurden viele Talente entdeckt."

Die Arbeit vor Ort hat bei den jungen Menschen bleibende Eindrücke hinterlassen. Sie erlebten durch die Teilnahme an der Jugendsozialaktion, dass das gemeinsame Helfen nicht nur Spaß macht, sondern nach eineinhalb Jahren Pandemie auch ein Stück weit Normalität zurückbringt.

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