Sicherheit am Strand und im Bad

GMÜND (mm). "Wir haben hier Gott sei Dank so gut wie keine Unfälle im Wasser!" ist Sandra Schübl erleichtert. Ihr Arbeitsplatz ist das Sole-Felsen-Bad, aber als ausgebildete Wasser-Retterin weiß sie sehr wohl, wo abseits des sicheren Beckens die Gefahren lauern. Gemeinsam mit Kollegin Bianca Hofstätter überwacht sie mehrere Becken, in denen es die meiste Zeit relaxed zugeht - wenngleich die beiden orangen Engel sich durchaus manchmal mehr Rücksicht der Badegäste untereinander wünschen würden: "In der Begeisterung verliert man natürlich manchmal die Mitmenschen etwas aus den Augen, aber wenn man ein wenig vorsichtiger vor allem gegenüber den Schwächeren wäre, könnte alles viel unbeschwerter gehen!"

Viele Augen sehen mehr!
Wenn im Bad - egal ob Freibad oder unter Dach - mal wieder aufgrund der großen Hitze Ausnahmezustand herrscht, kann auch die Badeaufsicht nicht alles sehen. Hier appellieren die beiden auf die Zivilcourage jedes Einzelnen: "Wem etwas auffällt, der möge sich ohne Scheu an die Badeaufsicht wenden. Im Zweifel rettet das Leben!" Denn viel zu oft ist Selbstüberschätzung Grund für fatale Zwischenfälle. "Man muss die 20 Meter vom Ufer weg auch wieder zurück schwimmen. Wenn dann noch eine Strömung ins Spiel kommt..." weist Sandra Schübl gerade auf die Anfälligkeit junger Badegäste für Mutproben oder Fehleinschätzungen hin. Und selbst ein harmloser Bach kann so zur Falle werden.

In der Hitze des Gefechtes
Einen Experten-Tipp für heiße Tage haben die charmanten Wasser-Wächterinnen noch parat: "Auch wenn die Hitze noch so unerträglich ist, auf keinen Fall direkt vom Sonnenbad ins kalte Wasser gehen! Lieber etwas akklimatisieren, sonst macht das Herz keine Freudensprünge mehr!"

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