Landesklinikum Gmünd
Spende hilft Palliativpatienten

Palliativarzt Dr. Norbert Wißgott, Herta Eder, Palliativkoordinatorin DGKP Elisabeth Steffel und Qualitäts- und Beschwerdemanager Michael Röck.
  • Palliativarzt Dr. Norbert Wißgott, Herta Eder, Palliativkoordinatorin DGKP Elisabeth Steffel und Qualitäts- und Beschwerdemanager Michael Röck.
  • Foto: Landesklinikum Gmünd
  • hochgeladen von Katrin Pilz

Herta Eder aus Eichberg übergab eine Spende von 1.000 Euro an das Mobile Palliativteam des Landesklinikums Gmünd.

GMÜND. Was motiviert einen Menschen, sämtliche Erlöse aus diversen Floh-, Weihnachts- und Ostermärkten völlig uneigennützig seit 15 Jahren regelmäßig zu spenden und warum gelangte das Mobile Palliativteam des Landesklinikums Gmünd in den Genuss einer derart großzügigen Geldspende? Diese Fragen interessierten das Palliativteam brennend beim Treffen mit Herta Eder.

Waisenhaus in Rumänien unterstützt

Auf Initiative und mit Unterstützung eines privaten oberösterreichischen Projektes wurde vor mehr als eineinhalb Jahrzehnten in Rumänien ein Waisenhaus gebaut, in dem zuletzt 14 Kinder untergebracht waren. Herta Eder unterstützte dieses gemeinsam mit ihrem Mann durch zahlreiche Hilfstransporte, Geld- und Sachspenden. 15 Jahre lang wurden die monatlichen Personalkosten für das private Heim in Höhe von 640 Euro durch Spendeneinnahmen von Frau Eder finanziert. Durch die Corona-Pandemie konnten in den letzten eineinhalb Jahren keine Flohmärkte und dergleichen veranstaltet werden, wodurch sämtliche Spenden ausfielen, der monatliche Beitrag an das Heim nicht mehr geleistet werden konnte, und das Projekt daher leider zum Stillstand kam.

"Mit tut es sehr leid, dass das Heim in Rumänien geschlossen werden musste. Zum Glück sind bereits einige der Kinder erwachsen, die anderen wurden privat bzw. in anderen Heimen aufgenommen", erklärt Eder. Die restlichen Spenden, die nun noch übrig seien, übergebe sie gerne dem Mobilen Gmünder Palliativteam, das sie durch einen privaten Fall gut kennen gelernt habe und sie überzeugt sei, dass das Geld bestens verwendet werde.

Spenden kommen Patienten zugute

"Die Geschichte und das Engagement von Frau Eder haben uns tief berührt und aufs höchste beeindruckt. Wir freuen uns natürlich sehr über die großzügige Geldspende und bedanken uns von ganzem Herzen", so Palliativkoordinatorin Elisabeth Steffel.

Palliativarzt Dr. Norbert Wißgott ergänzt: "Selbstverständlich kommen alle Spenden ausschließlich unseren Patientinnen und Patienten zugute. Wir versuchen in der Mobilen Palliativbetreuung auf jeden einzelnen Patienten und seine Angehörigen ganz individuell einzugehen. Eine solche Spende erlaubt uns einen gewissen Spielraum, in dem wir zum Beispiel ganz konkrete Wünsche unserer Patienten wie Besuche zu Hause oder spezielle Ausflüge erfüllen können, was wiederum maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt."

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