Traktoren und tosende Motoren

REINGERS (mm). Ungewöhnliche Ideen kommen zu ungewöhnlichen Zeiten, das passt gerade für den Traktor-Oldtimer-Club Reingers sehr gut: Um drei Uhr morgens aus einer Wirtshauslaune heraus wurde das 24-Stunden-Traktorrennen geboren und war gleich ein voller Erfolg. Seither hat sich diese Veranstaltung zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die kleine Gemeinde im Norden des Bezirks gemausert. Die Vereinsgründung 2003 war die logische Folge, um das Rennen in geordneten Bahnen ablaufen zu lassen. "Zehn Funktionäre arbeiten ein ganzes Jahr für Gotteslohn", so Bürgermeister Andreas Kozar über den Verein, der nicht nur für das 24-Stunden-Rennen besteht: Mehrere Mitglieder stehen selbst mit ihren Boliden regelmäßig am Start. "Jede Gemeinde kann sich glücklich schätzen über solche Idealisten!", ist Margit Göll begeistert, denn ohne Idealismus geht es nicht: "Die Kosten für ein Rennen sind enorm, erwähnt seien hier beispielsweise Sicherheitsauflagen und die externe Zeitnehmung", stellt Kassier Karl Proll klar. Und besonders Zeit fließt ganz viel hinein: "Ein Monat vor und nach dem Rennen gehen Unmengen Urlaub und Freizeit drauf", so Wolfgang Kahl. Die familiäre Stimmung unter den teils von weit her angereisten Teams und der Zusammenhalt im Verein machen den Aufwand wieder wett. Renato Schlosser, selbst Traktor-Pilot, der übers Jahr an einem Renn-Traktor schraubt, ist begeistert: "Der TOC macht einfach tolle Arbeit!"

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