Gmünd
Gemeinderatswahl: Die ÖVP im Gespräch

Franz Kuben, Patrick Layr, Martina Diesner-Wais, Helga Rosenmayer, Bernhard Ebner, Martina Sitz und David Süß
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  • hochgeladen von Michael Mikscha

GMÜND (mm). Am 26. Jänner wird gewählt. Mit Spannung blickt auch die ÖVP Gmünd auf dieses Datum: Immerhin ist der Bezirk zu großen Teilen Türkis, und das möchte man noch ausbauen. Landesgeschäftsführer Berhard Ebner sammelte deshalb am 13. Jänner die SpitzenkanditatInnen zu einem Pressegespräch in die Parteizentrale in Gmünd.

"Wir schlagen 567 Wahlen, nicht nur eine!" stellte Ebner in Hinsicht auf die unterschiedlichen Befindlichkeiten in den Gemeinden klar, die natürlich alle einzigartig seien und somit im Gegensatz zu Landes- oder Bundeswahlen wesentlich persönlichkeitsbezogener. Mit der Entwicklung von 1995 (14 Bürgermeister) zu 2020 (16 Bürgermeister) und einem Team "so jung und weiblich wie nie" gehe man jedoch optimistisch in den kurzen Wahlkampf. 763 KanditatInnen, davon 212 unter 35 und 208 Frauen sowie 3 amtierenden BürgermeisterInnen (Helga Rosenmayer, Margit Göll, Martina Sitz) und einer weiteren Amtsanwärterin (Margit Weikartschläger) lassen ein interessantes Rennen erwarten. Dass 276 der zur Wahl stehenden erstmals kandidieren, sei ein gutes Zeichen. Womit die SpitzenkandidatInnen sich im Detail vorstellten:

Die Bezirkshauptstadt im Fokus
Helga Rosenmayer hat ihre erste Amtsperiode in Gmünd hinter sich und blickt postitiv gestimmt zurück: "Von der Sanierung der Bahnhofstraße über Bau und Sanierung von Gemeindewohnungen über LKW-Fahrverbot und Wasserbüffelweiden bis zum Haus der Zeitgeschichte und der B41-Unterführung haben wir vieles umgesetzt, aber es ist noch viel zu tun: "Dafür erhoffe ich mir die Unterstützung der GmünderInnen am 26. Jänner. Wir wollen erstmals in Gmünd Erster werden!" Um diese wirbt sie unter anderem auch noch mit einer Traktortour mit Punschausschank. Ebner dazu: "Vor fünf Jahren wurde Gmünd wachgeküsst!"

Im Süden was Neues!
Bad Großpertholz ist seit Juli 2019 "in der Hand" von Martina Sitz: "Die Aufgaben sind interessant und vielfältig, ich freue mich über die gute Unterstützung vom Land NÖ - unter anderem auch über 70.0000 Euro für ein Kommunalfahrzeug!" Sitz, die natürlich auf die Weiterführung ihres Bürgermeisteramtes hofft, hat ein vielfältiges Team um sich: "6 Frauen und 31 Männer, vom 18jähigen bis zum Pensionisten - das ist gut bei Entscheidungen!" Ihr Ziel ist klar umrissen: "Die BürgerInnen sollen stolz sein, in Pertholz, Rindlberg oder Weikertschlag zu wohnen!"

Viel los im Norden
In Haugschlag stellt sich Franz Kuben als Spitzenkandidat zur Wahl. Mit einem positiven Rückblick auf die letzten 5 Jahre unter Bürgermeister Adolf Kainz sieht er einige handfeste Ziele vor sich, die er gerne umsetzen würde: So sind ihm neben der weiteren Sicherstellung der Trinkwasserversorgung, einem Bankomaten und der Errichtung einer Dieseltankstelle zwei Dinge sehr wichtig: Die Revitalisierung des Grenzüberganges Haugschlag-Neubistritz und ein Fahrbahnteiler an der Ortseinfahrt zu Haugschlag: "Hier sind viele zu schnell unterwegs, es wohnen junge Familien dort und da muss was geschehen!"

Heiss umkämpft
Die ÖVP Schrems sieht besonders gespannt auf den 26. Jänner. "Mitbewerber sind derzeit mit sich selbst beschäftigt, die ÖVp steht für ein Miteinander", so David Süß, der eine gute Stimmung für seine Partei ortet. "Wir haben ein tolles Team, ein Drittel neue KandidatInnen und 85 Ziele für die Bevölkerung!" Darunter befinden sich Straßensanierung und mehr für Kinder und Jugendliche. Aus den Schlammschlachten anderer Parteien möchte man sich raushalten, verfolge viel mehr ein großes Ziel: "Wir wollen die absolute Mehrheit der SPÖ brechen!"

Freundschaftliche Übergabe
Eine solche ist in Weitra geplant. Patrick Layr ist hier als Spitzenkandidat aufgestellt und kann auf ein gutes Verhältnis zum scheidenden Bürgermeister Raimund Fuchs zurückschauen. Unter ihm hat er 2010 als Jugendgemeinderat begonnen und sich zum Stadtrat entwickelt. Nun hat er ein Team von 42 Mitstreitern um sich gesammelt: "22 von ihnen sind neu, es sind 11 Frauen im Team und alle Berufsgruppen sind vertreten." Als Ziele nennt Layr die Aufstockung der Tagesbetreuungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit Unserfrau-Altweitra sowie die Sanierung des Kindergartens am Kalvarienberg. Wachsen soll Weitra ebenfalls, so Layr: "21 neue Bauplätze sollen ebenfalls geschaffen werden, Weitra ist als Wohnort beliebt!" Mit der Altstadtbelebung, Straßenbau, Wasser- und Kanalsanierung sind weitere "Baustellen" in Sichtweite.

"Wir sind alle nervös", schloss Helga Rosenmayer aufgrund der Ausgangssituation. Die derzeitige politische Landkarte des Bezirks ist für die ÖVP dennoch Basis für optimistische Perspektiven: "Ein gutes Ergebnis im Bezirk ist erwartbar", so Bernhard Ebner. Man wolle ab 27. Jänner so weiterarbeiten wie bis zum 26. Jänner.

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