Bürgermeisterwahl in Schrems
Peter Müller ist neuer Stadtchef

Stadtrat Martin Speychal, Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Michael Preissl, Bürgermeister Peter Müller und Gemeinderat Peter Zotter (alle SPÖ).
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  • Stadtrat Martin Speychal, Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Michael Preissl, Bürgermeister Peter Müller und Gemeinderat Peter Zotter (alle SPÖ).
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Peter Müller folgt Karl Harrer als Bürgermeister der Stadtgemeinde Schrems. Neuer Vize ist Michael Preissl.

SCHREMS. Bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinderatssitzung am 13. Oktober wurde der bisherige Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Peter Müller mit 22 von 25 abgegebenen Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. Eine Stimme war ungültig, zwei Personen stimmten für SPÖ-Klubchef Stadtrat Michael Preissl, der nicht nominiert war. Müller folgt damit Karl Harrer, der sich wie berichtet per 30. September nach 32 Jahren in der Gemeindepolitik in die Pension verabschiedete.

"Wollen ein gutes Miteinander finden"

Michael Preissl wurde von der SPÖ als neuer Vizebürgermeister und Finanzstadtrat vorgeschlagen. Auf ihn entfielen 21 Stimmen, vier waren ungültig. Neu in den Stadtrat gewählt mit 19 Stimmen bei sechs ungültigen wurde Martin Speychal (SPÖ), der hier Preissl als Kulturstadtrat nachrückt. Peter Zotter (SPÖ) übernimmt das Gemeinderats-Mandatat von Karl Harrer.

Peter Müller bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. "Ich werde mich bemühen, den Anforderungen möglichst gerecht zu werden", so Müller. In Richtung der Opposition beteuerte er: "Meine Hand ist ausgestreckt und wir wollen ein gutes Miteinander finden." Gespräche mit den Vertretern der anderen Parteien sollen demnächst stattfinden.

Auch der neue Vize Michael Preissl betonte, dass man "gut und intensiv für die Bürger und die Stadtgemeinde zusammenarbeiten" wolle.

Ankauf von Otto-Haus wird behandelt

Im Anschluss an die Wahlen wurden noch zwei Anträge behandelt. Ein von der ÖVP eingebrachter Antrag für die Ausdehnung der Öffnungszeiten im Schremser Altstoffsammelzentrum auf zwei Tage und jeden ersten Samstag im Monat wurde mit den Stimmen der SPÖ zwar abgelehnt, hier sei aber "das letzte Wort noch nicht gesprochen", wie Preissl meinte. Denn durch zum Beispiel Frequenzmessung und Anlieferer-Befragung müsse erst evaluiert werden, ob Bedarf gegeben ist, die Öffnungszeiten auszudehnen.

Ein von Viktoria Prinz (Liste Prinz) eingebrachter Antrag, wonach sich Finanz- und Infrastrukturausschuss des Gemeinderates mit einem möglichen Ankauf des bekannten "Otto-Hauses" am Eck Hauptplatz/Josef-Widy-Straße befassen sollen, wurde einstimmig angenommen. Wenngleich der Preis für das Gebäude laut Prinz und Müller "überteuert" ist - aktuell steht es um stolze 299.000 Euro zum Verkauf. Das geschichtsträchtige Haus sei, so Prinz, "ein Schandfleck im Stadtbild" und durch den Ankauf würden sich neue Möglichkeiten ergeben - sprich zum Beispiel die Nutzung als Geschäfts- und Wohnraum sowie die Umgestaltung der gefährlichen und unübersichtlichen Kreuzung zur Josef-Widy-Straße.

Stadtrat Martin Speychal, Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Michael Preissl, Bürgermeister Peter Müller und Gemeinderat Peter Zotter (alle SPÖ).
Der Schremser Gemeinderat.
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