Baumfreuden

Karl Schuster, GF ARGE NÖ Christbaumproduzenten
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  • Karl Schuster, GF ARGE NÖ Christbaumproduzenten
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Christbaumbauern sind gerüstet: Trotz Frühjahrsfrost ausreichend heimische Bäume zu stabilen Preisen, Christbaummangel hat restl. Europa noch fest im Griff
· Österreich ist auch heuer mit 90 Prozent Eigenproduktion vom europaweiten Christbaummangel kaum betroffen
· NÖ Christbaumbauern möchten Preise stabil halten, Importbäume könnten wieder teurer sein
Karl Schuster, GF ARGE NÖ Christbaumproduzenten, selbst aus dem Waldviertler Ort Rodingersdorf (HO): „Die heimischen Bauern belohnen die Treue ihrer Konsumenten und bemühen sich, die Preise stabil zu halten“. Heimische Nordmannstannen werden heuer wieder zwischen 10 bis 35 Euro pro Meter kosten, Blaufichten zwischen 7und 14 Euro. (Die Preisunterschiede sind durch unterschiedliche Standorte wie z.B. Ab Hof Verkauf im Waldviertel vs. Stand in der Wiener Innenstadt bedingt). Importbäume über zwei Meter könnten durch den herrschenden Christbaummangel heuer nach dem bis zu 25 prozentigem Preisanstieg in den letzten Jahren wieder teurer sein.

Forstsekretär Josef Weichselbaum:
Die Christbaumproduktion spielt im Bezirk Gmünd keine übergeordnete Rolle. Es gibt zwar einige Produzenten, diese erzeugen aber ausschließlich im Nebenerwerb. Manche von Ihnen sind weder Land- noch Forstwirte sondern in ganz anderen Berufen tätig. Größere Christbaumproduzenten, die auch davon Ihren Lebensunterhalt bestreiten, gibt es einige wenige in den Bezirken Waidhofen/Th. und Horn, vor allem aber am Jauerling. Der Frost im Frühjahr hat sehr schwere Schäden angerichtet. Betroffen war besonders die Nordmannstanne, die heute fast ausschließlich als Christbaum Verwendung findet. Kleinere vorhandene Flächen mit Blaufichte waren weniger vom Forst betroffen. Erfreulicherweise waren die Christbaumflächen im Bezirk Gmünd auch weniger vom Frost betroffen, teilweise auch deshalb, weil sie eine geschütztere Lage aufwiesen. Waldrand oder Waldeinschluss sind günstiger, Muldenlagen schlechter.
Die Forstwirtschaft im Waldviertel und im Bezirk Gmünd wurde heuer allerdings auch von einigen schweren Gewitterstürmen getroffen, die nach groben Schätzungen im Waldviertel etwa 200 000 Festmeter Schadholz hinterließen. Der Bezirk Gmünd war besonders im Raum Kirchberg/W. und teilweise im nördlichen Bezirksteil von diesen Unwettern betroffen.

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