Jahresbilanz
Ein "turbulentes 2020" für die Arbeiterkammer

Michael Preissl, Leiter der AKNÖ Bezirksstelle Gmünd (l.) und Peter Stattmann, Vize-Präsident der AKNÖ.
  • Michael Preissl, Leiter der AKNÖ Bezirksstelle Gmünd (l.) und Peter Stattmann, Vize-Präsident der AKNÖ.
  • Foto: bs
  • hochgeladen von Katrin Pilz

Auch für die Arbeiterkammer brachte das Jahr 2020 mit dem Coronavirus ganz besondere Herausforderungen.

ZWETTL. Für die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) war das vergangene Jahr 2020 ein "turbulentes". So bezeichneten es Zwettls Bezirksstellenleiter Jürgen Binder, jener von Gmünd, Michael Preissl und Vize-Präsident Peter Stattmann in einer Pressekonferenz.
Viele Fragen hätten sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie ergeben: "Zunächst waren Kurzarbeit und Home-Office die großen Themen."

Diese wurden im Sommer von Fragen zum Urlaub und im Herbst wiederum der Kurzarbeit abgelöst. Da habe dann alles schon viel besser geklappt, so Stattmann, der glaubt, dass Niederösterreich aufgrund des großen Branchenmixes besser durch die Krise kommt und auch besser herauskommen wird. Dennoch: "Im kommenden Sommer werden die Unternehmensinsolvenzen aufpoppen", erwartet Stattmann.

AK zog für Lehrling vor Gericht

Noch während ihrer Lehrzeit zur Floristin wurde einer jungen Frau aus dem Bezirk Gmünd die ihr zustehende Lehrlingsentschädigung nur unregelmäßig ausbezahlt. Ausserdem bekam sie keine Lohnabrechnungen. Gespräche mit dem Betrieb blieben ohne Erfolg. In weiterer Folge teilte ihr ihr Dienstgeber telefonisch mit, dass das Dienstverhältnis mit Ende der Behaltefrist nach der Lehre beendet sei. Ordnungsgemäß bei der Krankenkasse abgemeldet hat er sie aber nicht - doppelt bitter für die junge Frau, wie Preissl erklärt: "Nicht nur, dass immer noch große Teile des Lohns aus der Lehrzeit fehlten, durch die fehlende Abmeldung bekam sie auch kein Arbeitslosengeld." Schlussendlich blieb nur mehr der Gang vor Gericht, um die über 12.000 Euro für die junge Frau geltend zu machen.

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