10.11.2017, 21:24 Uhr

Ein "Geht net" gibt es halt manchmal doch!

Alexandra Meixner erzählte von sportlichen Herausforderungen und den Menschen die dahinter stehen.

WEITRA (mm). Über 5.000 Kilometer auf dem Rad durch Amerika - dieser persönliche Triumph von "unserer Xandi" ging durch alle Medien. "Es ist leichter über Sex zu reden als über Sport" eröffnete die Waldviertler Ausnahme-Sportlerin humorvoll ihre persönliche Schilderung der Erlebnisse unter Anderen beim Race-Across-America, der Hürden bis es überhaupt so weit kommen konnte und dem sportlichen Werdegang in Form eines Vortrags im bis auf den letzten Platz gefüllten Theater des Weitraer Schlosses. "Als Kind hätte sich die Xandi am liebsten überall hin tragen lassen!" Karina Steffek, die Cousine der Amerika-Durchquererin, muss es wissen, und Alexandra hielt damit nicht hinterm Berg. Motivation erfuhr Alexandra Meixner schon früh durch das Umrechnen von Mehlspeisen in Sporteinheiten - und natürlich Ehemann Walter Wegschaider, der aber sagt: "Die Xandi fährt um viertel fünf mit dem Rad in die Arbeit, das ginge für mich echt nicht!"

Ein roter Faden

Dieses "Geht net gibts net" zog sich ähnlich einer Fahrt von West- zu Ostküste durch den Abend. "Ich habe mit Helmut Ocenasek als Mediziner meinen Jackpot gezogen. Wenn er gesagt hätte, das es nicht geht, hätt ich das Race across America nicht gemacht". Nochmals herzlich bedankt hat sich Meixner nicht nur bei ihrem Team, das sich unter extremen Umständen voll und ganz für die Radlerin eingesetzt hat, sondern auch bei deren Angehörigen: "Da ging teilweise gleich der Familienurlaub drauf, das einfach so zu akzeptieren ist auch eine Höchstleistung. Danke an alle!" Somit hat nicht nur Xandi sich an ihr Motto gehalten, sondern auch das Team zog mit. Das am Straßenrand "wischerln" war nicht erlaubt: "Sie haben mir Decken gehalten, damit man es nicht sieht, man hätte da gleich disqualifiziert werden können. Und Sie wissen es sicher - wenn einem wer zuschaut, geht es einfach nicht!" 250 Dosen Red- Bull, 100 Liter Kaffee, Temperaturen von bis zu 60 Grad, Schnee (am Straßenrand) - da war für jeden was dabei. Und es ging eben doch.

Was geht noch so?

"Jeden Montag in der Früh turnen wir bei der Xandi. Dreimal dürfen Sie raten, was wir immer hören!" Christine Höss und Elisabeth Ederndorfer brauchen nicht lange auf die richtige Antwort des BB-Reporters zu warten: "Geht net gibts net". Und Karl Einfalt zum Thema "geht net": "Ich wollte einen Termin bei der Xandi, sie hat gesagt geht net, ich hab gesagt des gibts net!" Geklappt hats dann doch.
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