10.09.2014, 18:00 Uhr

Gastronomie und chinesische Glückszahlen

Das beliebte Stadtwirtshaus Hopferl feierte am 9. September seinen "Fünfer".

GMÜND (mm). Nun, so genau stimmt es ja nicht, denn eigentlich fing die Erfolgsgeschichte vor 22 Jahren in der Meridianpassage in Gmünd an. Aber vor 5 Jahren musste einfach mehr Platz her. Bernd Staudinger von der ID-Werkstatt, der damals für die Einrichtung und vor allem für die Platzsuche mitverantwortlich war, erzählt: "Es gab 2 Standorte, die in Frage kamen. Wir haben uns für das Buchhöcker-Haus am Stadtplatz entschieden." Geburtstagskind Josef Hag schlug eine Brücke zur chinesischen Mystik: "Der 9. 9. 2009 um 9:09 als Eröffnungstag war bewusst gewählt: Die 9 ist in China eine Glückszahl. Und irgendwie hat es ja dann auch zugetroffen".

Da steckt Arbeit drin

Klar dürfte wohl sein, dass die Erfolgsstory des "Hopferls" nicht nur dem Glück geschuldet ist. 25 Mitarbeiter, von denen einige seit der ersten Stunde dabei sind und auch gebührend geehrt wurden, sorgen dafür, dass sich Wirtin Monika Hag nicht nur um ihre Enkerl und vermutlich zukünftigen Chefs sondern auch um ihr Hobby "Hochzeit" ausgiebig kümmern kann. Die Mitarbeiter wurden anlässlich der Geburtstagsfeier vor den Vorhang gebeten, so auch Küchenchef Günther mit Kollegen Gabriel und Jasmin, denen man bei der Küchenparty (das Essen durfte man sich aus der Küche holen) auf die Finger schauen konnte.

Wer feierte mit?

Dass sich viele Gmünder mit dem Hopferl verbunden fühlen, bewies der große Ansturm. Mario Pulker, Obmann der Fachgruppe Gastronomie für NÖ sowie die Waldviertler Weinweiber Lilly Trinkl, Ingrid Ambrozy, Jutta Widermann und Renate Stummvoll samt Gemahl Günter Stummvoll zählten ebenso zu den Gratulanten wie die frischgebackenen Traktor-Weltmeister Bernhard Fegerl, Rainer Langegger und Thomas Kaufmann. Bäckermeister Johannes Pilz überreichte stilgemäß eine funkensprühende Geburtstagstorte und der MGV Gmünd unter Chorleiter Gottfried Libowitzky brachte das obligate Geburtstagsständchen.

Auf die nächsten Fünf(zig)

Dass die Erfolgsstory nicht so schnell zu Ende sein dürfte liegt wohl auf der Hand. So lässt Josef Hag tief blicken: neben der önophilen Profilierung wird nun auch verstärkt der Wein in die Hopferlphilosophie einfliessen. Dies tat er schon bei der Jubiläumsfeier, wurde doch allerseits auf das Projekt "Ein Treffpunkt für Alle" angestossen. Die "Krawallos Light" mit Alfons Veith und Egon Schuscha unterzogen die ehrwürdigen Mauern einem stimmungsmäßigen Härtetest und es wurde befunden. Da geht noch Einiges. Also: PROST HOPFERL!
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