13.02.2017, 10:00 Uhr

Kuppeln ist nicht immer ein Wettlauf gegen die Zeit!

HEIDENREICHSTEIN (mm). Was ist ein Winterkuppler? Nein, keine Partnervermittlungsparty, sondern ein Feuerwehr-Leistungsvergleich, der im Brandfall über Leben und Tod entscheidet. Je schneller die Schläuche mit dem löschenden Nass verbunden sind, desto schneller kann das Feuer bekämpft werden. Zeiten von 20 Sekunden wurden hier durchaus erreicht, unter den zahlreichen Teams aus nah und fern waren auch die Damen mit Feuereifer dabei. Und es ging nicht nur um die reine Geschwindigkeit, auch wurde auf kleine Fehler geachtet, die sich schnell in Strafsekunden niederschlugen. So manche Traumzeit löste sich dabei buchstäblich in Rauch auf.

Das ist nicht alltäglich!

Dabei ist ein Bewerb wie der in der Margithalle nicht unbedingt üblich. Die FF Eberweis rund um Kommandant Franz Schweighart lud zum Wettkuppeln: "Solche Bewerbe um diese Jahreszeit - und vor allem unter Dach - gibt es selten, mormalerweise geht die Bewerbszeit im März los!" Selbstredend mit dabei: Bezirksfeuerwehrkommandant Erich Dangl und das Eberweiser Ehrenmitglied Margit Weikartschläger, die auch privat schon gekuppelt hat - wenn auch keine Schläuche: "Ich habe mal eine Bekannte verkuppelt, die sehr einsam war. Die Verbindung hält nun schon eine ganz schön lange Zeit!" Feuerwehrfrau Lena Müllner hat den Bruder einer Kameradin verkuppelt: "Seit sechs Monaten ist die Verbindung stabil!" Möge es im Ernstfall auch immer so gut halten!
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