14.10.2014, 08:12 Uhr

Die Feuerwehren des Abschnittes Schrems übte

SCHREMS. „Waldbrand zwischen Langegg und Brand, Stockwiesberg!“ So lautete die Alarmierungsannahme für die 17 Feuerwehren des Abschnittes Schrems und der 5. KHD (Katastrophenhilfsdienst)-Bereitschaft Gmünd mit 4 KHD-Zügen sowie für den Bezirksführungsstab für den Bezirk Gmünd. Die Übungsannahme sah vor, dass zuerst die Feuerwehr Brand mit dem Löschfahrzeug 2000 ausrückte. Aufgrund des Brandausmaßes veranlasste der Kommandant aus Brand, OBI Traxler, dass über Florian Tulln die Feuerwehren Langegg und Amaliendorf und weitere Tanklöschfahrzeuge aus dem Abschnitt Schrems angefordert wurden.
Da sich der Waldbrand auf ca. 1,5 Hektar erstreckte und fast ausschließlich im Hochwald lag, waren weitere Einsatzkräfte erforderlich. Es wurde deshalb der gesamte Abschnitt Schrems und 4 KHD-Züge alarmiert.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden insgesamt 5 km Löschleitung aufgebaut und ein Pendlerverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Als Wasserentnahmestelle dienten die Braunau in Langegg und der Teich in Alt-Nagelberg.
Insgesamt nahmen 241 Mitglieder und 38 Fahrzeuge an der Übung teil. Übungsleiter KHD-Bereitschaftskommandant VI Michael Preissl bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme an der Übung. „Ich freue mich, dass wir viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen haben, die sich bei einem Brand im Hochwald ergeben, wenn das Löschwasser über eine weite Strecke transportiert werden muss.“
Auch Bürgermeister Reinhard Österreicher, Vizebürgermeister Karl Harrer, NR-Abgeordnete Konrad Antoni und Martina Diesner-Wais, Stadtrat Peter Müller und Vizebürgermeister Kurt Einzinger überzeugten sich vor Ort vom Einsatzgeschehen.
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