02.12.2017, 10:00 Uhr

Göll: das Gmünder Erfolgsprojekt „Health across“ soll weiter ausgebaut werden

Freude sich über die Ausweitung des Projektes Health Across. (Foto: VP Gmünd)

Gmünder Landesklinikum ist Beispiel gebend für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

„Das Gmünder Landesklinikum ist eine Top-ausgestattete Krankenanstalt. Mit dem Fall des „Eisernen Vorhanges“ und dem Beitritt Tschechiens zur EU hat sich der Radius des Einzugsgebietes des Gmünder Bezirkes verdoppelt. Mit dem Pilotprojekt „Health Across“, der Versorgung ambulanter Patientinnen und Patienten und medizinischer Notfälle aus Tschechien in das LK Gmünd, zeigte das Landesklinikum das Potential einer solchen Zusammenarbeit auf“, ist die Gmünder LAbg. Bgm. Margit Göll begeistert:

„Nun kann dieses Projekt weiter ausgebaut werden. Über die Notfallversorgung bei Unfällen hinaus, können auch Patientinnen und Patienten in naher Zukunft stationär im Landesklinikum Gmünd aufgenommen werden, ist eine Entwicklungsperspektive. ‚Health across’ ist ein Projekt, das in der gesamten EU viel Beachtung und mehrere Auszeichnungen bekommen hat. Das Pilotprojekt Gmünd ermutigte andere Staaten zu Folgemodellen. In Niederösterreich und in Tschechien ist es auch ein Kennzeichen, für das Auflösen alter Grenzen “, meint Göll, die ausführt:

„Eine weitere Überlegung in Gmünd ist: Weniger die Patienten pendeln zu lassen, als vielmehr Fachärzte für spezielle Untersuchungen oder Eingriffe ans Landesklinikum zu holen. Das LK Gmünd verfügt über alle Möglichkeiten. Warum Patienten auf die Reise schicken, wenn es doch weitaus ökonomischer wäre den Arzt oder die Ärzten ans Klinikum zu holen? Diese Überlegung ist auch im Sinne des Umweltbewusstseins.“
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